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Aus der Stadt Taxifirmen erneuern ihre Drohung
Hannover Aus der Stadt Taxifirmen erneuern ihre Drohung
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00:20 03.10.2014
Von Mathias Klein
Hannovers Taxifahrer haben ihre Drohung erneuert, die Straßen durch Blockaden lahmzulegen.
Hannovers Taxifahrer haben ihre Drohung erneuert, die Straßen durch Blockaden lahmzulegen. Quelle: Archiv
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Hannover

Eine Anhebung der Taxipreise in Hannover um 15 Prozent, wie von Ordnungsdezernent Marc Hansmann am Montag vorgeschlagen, würde einen Großteil der Unternehmer in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen, sagt der Geschäftsführer der Funkzentrale „Hallo Taxi“, Wolfgang Pettau. „Derzeit breitet sich im Gewerbe Wut und Entsetzen aus“, berichtet er. Deshalb sei der überwiegende Teil der Unternehmer dafür, den Verkehr in Hannover zeitweise „auf legale Art und Weise nahezu zum Erliegen zu bringen“.

Die Unternehmer seien nach wie vor zu einer einvernehmlichen Lösung mit der Stadt bereit, betont der Geschäftsführer der Taxizentrale. „Es kann aber nicht sein, dass diese Lösung dazu führt, dass wir unsere Unternehmer in eine wirtschaftliche Schieflage bringen“, sagt Pettau. Es sei zu befürchten, dass rund 1000 Arbeitsplätze der 3000 Taxifahrer in Hannover gefährdet seien. „Das werden wir nicht zulassen“, sagt er.

Das Taxigewerbe hatte einen Preisanstieg von 25 Prozent zum 1. Januar vorgeschlagen, um die Taxifahrer nach dem dann geltenden Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde bezahlen zu können. Selbst ein solcher Anstieg der Tarife ist aus Sicht vieler Unternehmer nicht ausreichend, um den Mindestlohn zahlen zu können.

Die organisierten Taxifahrer in Hannover lehnen eine Tariferhöhung grundsätzlich ab. Stattdessen müsste das Überangebot an Taxis abgebaut werden, sagt Peter Größer vom Vorstand des Allgemeinen Taxifahrervereins Hannover.

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