Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Verlegung des Niedersachsen-Derbys weiter offen
Hannover Aus der Stadt Verlegung des Niedersachsen-Derbys weiter offen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:10 21.02.2017
Unter Polizeischutz zum Stadion: Der 96-Bus im November in Braunschweig. Quelle: Uwe Dillenberg
Anzeige
Hannover

Die Polizeidirektion Hannover wartet weiter auf eine Antwort der Deutschen Fußball-Liga (DFL) auf ihre Bitte, das Zweitliga-Derby zwischen Hannover 96 und Braunschweig von Ostersonntag auf den Gründonnerstag zu verlegen. Das Spiel bindet viele Einsatzkräfte, weil es als Hochrisikopartie eingestuft wird. Der Ostersonntag liegt mitten in den Osterferien, so dass Polizisten mit schulpflichtigen Kindern keinen Urlaub beantragen können. Die Bundespolizei in Hannover hat bereits eine Urlaubssperre verhängt. Der neue Termin würde Betroffenen ermöglichen, zumindest in der zweiten Ferienhälfte zu verreisen. 

Hannover 96 und Eintracht Braunschweig trafen am 6. November zum Derby in Braunschweig aufeinander. Hier finden Sie die Bilder des Tages.

Die DFL hatte im Januar mitgeteilt, "sie halte eine Verlegung des Spiels für möglich, prüfe den Fall aber derzeit noch“, so ein Behördensprecher damals auf Anfrage. Offiziell will die DFL den Termin für das Niedersachsen-Derby in der Woche ab dem 13. März bekannt geben. 

Anzeige

Beim Hinspiel in Braunschweig im November waren rund 2600 Landes- und Bundespolizisten im Einsatz, die Kosten beliefen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Damit gehört die jüngste Begegnung zwischen den beiden Erzrivalen noch nicht zu den teuersten. Beim Aufeinandertreffen im April 2014 in Hannover kostete allein der Einsatz der Landespolizei rund zwei Millionen Euro.

Rückblick: Die Geschichte des Niedersachsen-Derbys

Conrad von Meding 24.02.2017
21.02.2017
20.02.2017