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Aus der Stadt Terry Hoax: Die Rückkehr der Rocker
Hannover Aus der Stadt Terry Hoax: Die Rückkehr der Rocker
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19:19 04.10.2009
Terry Hoax meldet sich mit einem neuen Album zurück. Quelle: Martin Steiner

So richtig schocken kann Oliver 
Perau (39) seine Fans nicht mehr. Im Café Glocksee erzählt er ihnen, dass seine Band Terry Hoax nach der geglückten Wiedervereinigung künftig vor allem Countrymusik spielen werde, ein wenig klingen möchte wie Truck Stop oder die „Großstadtrevier“-Erkennungsmelodie. Die Fans lachen bei solchen Ansagen nur – sie wissen es besser. Seit 14 Jahren warten sie auf eine neue Platte der hannoverschen Rockheroen Terry Hoax. Mit „Band of the day“ ist diese nun erschienen. Mit Country hat sie nur sehr wenig zu tun. Terry Hoax rocken darauf wie noch nie.

Eigentlich war zum Release des Albums nur eine kleine Party geplant. Mit Freunden wollte man ein wenig feiern. Doch schon Stunden vor dem Einlass standen Fans vor dem Jugendzentrum Glocksee Schlange – es hatte sich rumgesprochen, dass die Band ein kleines Konzert spielen würde. Als Vorband hatten sich Terry Hoax die Gruppe Tanner eingeladen, eine der aufstrebenden Bands Hannovers. Tanner spielen zwar eher Jazz- und Popkompositionen, passten aber perfekt in einen Abend, zu dem vor allem hannoversche Musiker kamen. Einer der bekanntesten saß direkt bei Tanner am Keyboard: Jean-Michel Tourette alias Jens Eckhoff (34), Tanner-Produzent und sonst als Keyboarder für die Band „Wir sind Helden“ tätig. „Die Anfrage kam so kurzfristig, dass die Band gar nicht vollzählig war – also bin ich eingesprungen“, erzählte Eckhoff, der auch die Ansage von Terry Hoax übernehmen durfte. „Eine Ehre für mich“, sagte Eckhoff, der die Band Anfang der neunziger Jahre in Laatzen erlebt habe. „Eine der coolsten Bands meiner Jugend“, schwärmte er.

Die neunziger Jahre waren für Terry Hoax die erfolgreichste Zeit. Sie gaben mehr als 600 Konzerte, gehörten neben Fury in the Slaughterhouse zu den bekanntesten hannoverschen Rockbands, und ihr Video zum Depeche-Mode-Coversong „Policy of Truth“ lief beim Musiksender MTV rauf und runter. Nach der Trennung 1996 profilierte sich Sänger Perau vor allem als Jazzsänger unter dem Pseudonym Juliano Rossi. Nun sind sie wieder zurück und liefern ein krachendes Rockalbum ab. „Für uns ist die Band kein reiner Zeitvertreib, denn wir haben alle viel zu tun“, sagt Perau. „Darum wollten wir ein richtig gutes Terry-Album machen.“

Die Fans waren begeistert. Perau sprang in die Menge, sang im Muskelshirt und rief zum Schluss erschöpft: „Wir hoffen, dass es sich noch einmal wie früher anfühlt oder besser!“ Die Menge jubelte, als hätte Perau ihnen diesen Gefallen längst getan. Über die volle Konzertdistanz geht es am 4. Dezember im Capitol.

von Jan Sedelies

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