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Aus der Stadt Bestürzung beim ASB: Unfallopfer war Sanitäterin
Hannover Aus der Stadt Bestürzung beim ASB: Unfallopfer war Sanitäterin
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00:16 01.05.2017
Das Auto, in dem die 43-Jährige mit ihrem Sohn saß, wurde bei dem Unfall zerstört. Quelle: hptmedia.tv
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Hannover

„Unser Mitgefühl gilt in erster Linie der Familie“, sagte Aqila Schulz, Assistentin der Geschäftsführung in Hannover, gegenüber der HAZ. Seit 2005 war die Frau für den ASB tätig. Erst hatte sie ehrenamtliche Sanitätsdienste in Hannover geleistet, später war sie auf der Rettungswache in Gehrden eingesetzt. „Sie war immer zuverlässig, engagiert und hilfsbereit“, beschreibt Schulz die langjährige Mitarbeiterin, die zuletzt mit ihrer Familie in Barsinghausen gewohnt hat. „Nach dieser Nachricht sitzt der Schock bei allen tief.“ Die 43-Jährige war bei vielen Einsätzen dabei - auch Unfälle gehörten zum Alltag.

Doch am Donnerstag konnten die am Einsatzort eintreffenden Sanitäter und Notärzte nichts mehr für die Frau und ihren Sohn tun: Beide starben noch an der Unfallstelle. „Wir sind alle froh, dass von unseren Mitarbeitern dort keiner vor Ort war“, sagt Schulz.

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Bei einem Unfall auf der A2 bei Rehren sind zwei Menschen getötet worden. 

Nach dem Unfall zwischen Rehren und Lauenau war die Autobahn bis in die Nacht in Richtung Berlin gesperrt. Nach Polizeiangaben hatte der Fahrer eines Sattelzugs das Stauende zu spät bemerkt und war auf den Geländewagen der Barsinghäuserin aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Hyundai Tucson auf einen zweiten Lkw geschoben. Die 43-jährige Frau und ihr Sohn wurden tot aus den Trümmern geborgen. 

jsp

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