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Aus der Stadt Obama trifft Merkel in Herrenhausen
Hannover Aus der Stadt Obama trifft Merkel in Herrenhausen
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07:21 08.04.2016
Von Andreas Schinkel
Treffpunkt weltpolitischer Beratungen: Das Schloss und der Große Garten in Herrenhausen.
Treffpunkt weltpolitischer Beratungen: Das Schloss und der Große Garten in Herrenhausen. Quelle: COPTOGRAPH
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Hannover

Zu den Themen zählen das Freihandelsabkommen TTIP und die weltpolitische Lage. Wann der Spaziergang in den historischen Gärten und das Arbeitstreffen im Schloss Herrenhausen stattfinden, ist noch nicht exakt bestimmt, vermutlich nach dem Rundgang über die Hannover Messe am Montag, 25. April. Angeblich sollen bereits zwei Tage vor dem Obama-Merkel-Gespräch in Herrenhausen die Gärten und das Schloss für Besucher gesperrt bleiben. Wie die Sicherheitsauflagen für Anwohner rund um den Großen Garten aussehen, ist bisher unklar. Offiziell will die Stadt das Treffen der beiden Politiker in Herrenhausen weder bestätigen noch dementieren.

Hannover bereitet sich seit Wochen auf den Besuch Obamas vor, und die Sicherheitsauflagen, die der amerikanische Geheimdienst Secret Service einfordert, steigen.

Obama wird am Sonntag, 24. April, die Messe im Hannover Congress Centrum (HCC) feierlich eröffnen. Die Polizei riegelt den Bezirk rund ums HCC weiträumig ab. Danach wird der Präsident aller Voraussicht nach in einem Hotel in Hannover oder im Umland übernachten. Nach HAZ-Informationen sind Zimmer für die rund 600 Teilnehmer der amerikanischen Delegation in drei Hotels reserviert. Zudem stehen drei Präsidenten-Limousinen zur Verfügung. Erst im letzten Moment entscheidet sich, welche Limousine Obama zu welchem Hotel chauffiert. Möglicherweise wird er auch mit einem Hubschrauber zu seinem Übernachtungsort gebracht. „Manches bleibt vage, anderes wird gezielt gestreut, um falsche Fährten zu legen“, heißt es aus Sicherheitskreisen.

Fest steht aber nach HAZ-Informationen, dass die Präsidentenmaschine Air Force One in Langenhagen landet. Jedoch wird kein tagelanges Flugverbot über Langenhagen verhängt, sondern lediglich kurz vor und nach dem Eintreffen der Air Force One eine Verbotszone geschaffen. Dem Vernehmen nach sehen die Sicherheitsexperten auf dem Flughafen der Ankunft der Präsidentenmaschine gelassen entgegen. Sorgen bereitet jedoch der voraussichtliche Andrang etlicher Schaulustiger, die einen Blick auf das berühmte Flugzeug erhaschen wollen. „Wir rechnen mit ein paar Tausend Besuchern“, heißt es aus Kreisen des Flughafens. Fangruppen in den sozialen Medien hätten sich gebildet, täglich gebe es Anfragen, ob der Flughafen eine eigene Begrüßungsveranstaltung für die Air Force One plane.

Eintrag ins Goldene Buch ist Pflicht

Ob die Hannoveraner den amerikanischen Präsidenten in ihrer Stadt zu Gesicht bekommen werden, ist wegen der Sicherheitsauflagen fraglich. Nach Informationen der HAZ soll es noch einen zweiten Besichtigungstermin für den Präsidenten im Stadtgebiet geben – neben dem Herrenhausen-Treffen mit Kanzlerin Merkel. Wo immer dieser Ort auch sein mag, er dürfte weiträumig abgesperrt sein. Im Rathaus ist man fest entschlossen, dass sich Obama ins Goldene Buch der Stadt einträgt. Zwar wird der Präsident dem Rathaus keinen Besuch abstatten, aber das schwere Namensverzeichnis kann dem viel beschäftigten Mann auch hinterhergetragen werden.asl

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