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Aus der Stadt Überfall am Aegi: Video zeigt mögliche Täter
Hannover Aus der Stadt Überfall am Aegi: Video zeigt mögliche Täter
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20:06 27.08.2014
Von Bernd Haase
Weil sich zum Tatzeitpunkt in der Station am Aegi viele Fahrgäste aufhalten, hoffen die Beamten auf weitere Hinweise unter (05 11) 109-3920.
Weil sich zum Tatzeitpunkt in der Station am Aegi viele Fahrgäste aufhalten, hoffen die Beamten auf weitere Hinweise unter (05 11) 109-3920. Quelle: Symbolfoto
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„Die eigentliche Tat ereignete sich außerhalb des Sichtbereichs der Kameras. Die Bilder vom Bahnsteig zeigen aber eine zehnköpfige Gruppe aus Männern und Frauen, von der wir glauben, dass sie etwas mit dem Überfall zu tun haben kann“, sagt eine Polizeisprecherin.

Das Material werde zunächst intern ausgewertet, um zu prüfen, ob zumindest einige der Gefilmten bereits polizeibekannt sind.

Der Überfall hatte sich am Montagabend gegen 20.30 Uhr ereignet. Der Mann war auf der Treppe zum Bahnsteig der Linie 5 mit Fahrtrichtung Stöcken von hinten attackiert worden, indem ein Angreifer heftig an seinem Rucksack zerrte. Dadurch stürzte das Opfer.

Dann zogen die Täter den Mann die Treppe hinunter und prügelten auf den am Boden Liegenden ein. Irgendwann konnte sich der 45-Jährige losreißen und flüchtete leicht verletzt unter lebensgefährlichen Umständen: Er rannte 600 Meter durch den Bahntunnel bis zur Station Schlägerstraße, wo er von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes in Empfang genommen wurde.

Vermutlich hat ihn nur der Umstand, dass zu diesem Zeitpunkt im Tunnel keine Bahn unterwegs war, vor schlimmeren Folgen bewahrt.

Normalerweise ist das Betreten der Tunnelanlagen wegen der Gefahr strikt untersagt. Rein rechtlich betrachtet hat sich der Mann in seiner Panik sogar einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr zu Schulden kommen lassen.

Die Polizei war durch einen 30-jährigen Zeugen und dessen Freundin per Notruf alarmiert worden. Weil sich zum Tatzeitpunkt in der Station am Aegi in der Regel noch viele Fahrgäste aufhalten, hoffen die Beamten auf weitere Hinweise unter (05 11) 109-3920.

Erbeutet haben die Angreifer lediglich den Rucksack mit ein paar leeren Flaschen darin.

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