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Aus der Stadt Üstra bleibt noch 22,5 Jahre in der Spur
Hannover Aus der Stadt Üstra bleibt noch 22,5 Jahre in der Spur
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11:08 24.04.2015
Von Mathias Klein
Leibniz-Universität an der Nienburger Straße. Rainer Droese
Die Üstra bleibt für den Nahverkehr in der Region Hannover zuständig Quelle: Dröse (Symbolbild)
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Hannover

Normalerweise muss der Nahverkehr europaweit ausgeschrieben werden. Da die Üstra jedoch ein Tochterunternehmen der Region ist, ist auch eine sogenannte Direktvergabe ohne Ausschreibung möglich. Davon hat die Region Gebrauch gemacht. „Wir haben mit dem Beschluss einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung erreicht“, sagte Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. Die Leistungen der Üstra seien im deutschlandweiten Vergleich „Spitzenklasse“, meinte der Dezernent. Als Beispiel nannte er die große Zuverlässigkeit von Bussen und Bahnen auch an Wintertagen. „Wir sind jetzt froh, dass uns die nächsten 22,5 Jahre da niemand reinpfuschen kann“, kommentierte der Verkehrsexperte der SPD-Fraktion, Karlheinz Mönkeberg, den Beschluss.

Fahrgastanzeigen für Busse: Die Region rüstet zunächst zwölf Bushaltestellen in und um Hannover mit sogenannten Fahrgastinformationsanzeigern aus. Die elektronischen Tafeln ähneln denen an den Stadtbahnstationen und sollen die tatsächlichen Wartezeiten bis zur nächsten Abfahrt anzeigen. Die Baukosten von insgesamt 420.000 Euro übernimmt zu 75 Prozent das Land Niedersachsen.

In Hannover werden die elektronischen Tafeln am Moltkeplatz, am Emmichplatz/Musikhochschule, in Wettbergen und am Wissenschaftspark Marienwerder aufgestellt. In Langenhagen wird es die Tafeln an den Haltestellen Zentrum und Bahnhof Mitte geben, in Garbsen an der Umsteigeanlage. Barsinghausen erhält die elektronische Anzeige am Bahnhof, ebenso wie Großburgwedel. Jeweils eine Tafel wird in Gehrden am Steintor aufgestellt, in Lehrte am Neuen Zentrum und in Seelze am Bahnhof. Bei der Auswahl der Haltestellen hat sich die Region unter anderem an der Zahl der Fahrgäste orientiert.

dpa

Andreas Schinkel 24.04.2015
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