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Aus der Stadt Üstra spart pro Streiktag 89.000 Euro
Hannover Aus der Stadt Üstra spart pro Streiktag 89.000 Euro
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00:15 30.03.2014
Von Mathias Klein
An drei Tagen legten die üstra-Mitarbeiter die Arbeit nieder. Quelle: Körner
Hannover

Die Üstra hat durch die drei Streiktage in dieser und in der vergangenen Woche insgesamt 267.000 Euro gespart. Wie Sprecher Udo Iwannek am Donnerstag mitteilte, hat das Unternehmen pro Streiktag allein 170.000 Euro Personalkosten eingespart. Hinzu kommen nicht zu zahlende Stromkosten für die Stadtbahnen in Höhe von 30.000 Euro pro Tag und Diesel für die Busse in Höhe von 13.000 Euro.

Demgegenüber stehen Tarifeinnahmen von 116.000 Euro pro Tag, die das Unternehmen nicht erhalten hat.Auch Bußgelder von Schwarzfahrern – rund 5000 Euro – und der Ausgleich für die Schwerbehindertenbeförderung in Höhe von 4000 Euro pro Tag fehlen in der Kasse.

Die Gewerkschaft ver.di hatte am 19. März zu einem Warnstreik in Hannover aufgerufen. Betroffen waren die Kommunen, also Stadtbahnen und Busse der Üstra, städtische Kitas, Müllabfuhr, aha-Betriebshöfe sowie städtische Ämter und Einrichtungen wie Schwimmbäder.

Iwannek wies jedoch darauf hin, dass die Üstra keinen Gewinn macht. Die Einsparungen durch die Streiktage würden lediglich den jährlichen Verlust des Unternehmens von knapp 14 Millionen Euro verringern.

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