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Aus der Stadt Üstra will am Hohen Ufer umbauen
Hannover Aus der Stadt Üstra will am Hohen Ufer umbauen
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21:00 08.09.2011
Von Astrid Fabricius
Nicht mehr zeitgemäß: Der von Architekt Dieter Oesterlen entworfene Üstra-Bau. Quelle: Wilde
Hannover

Der Bau ist 50 Jahre alt und wurde vom Architekten Dieter Oesterlen entworfen. Im Gegensatz zum Landtag, der ebenfalls von Oesterlen gestaltet wurde, steht er aber nicht unter Denkmalschutz. Üstra-Vorstand und -Aufsichtsrat sind sich nach Informationen der HAZ einig, dass das Gebäude, in dem 300 Männer und Frauen arbeiten, in die Jahre gekommen ist. Es hapert beim Brandschutz, der energetische Standard und der Zuschnitt der Büros sind nicht mehr zeitgemäß.

Grundstücke an der Leine gelten allgemein als Filetflächen. Anfangs, so heißt es, sei daher erwogen worden, die Immobilie zu verkaufen und einen Neubau auf einem anderen Üstra-Gelände hochzuziehen – etwa dem Betriebshof Glocksee. Es habe sich aber herausgestellt, dass die Verkaufserlöse die Kosten für ein neues Gebäude nicht decken würden. Deshalb laufe es auf einen Umbau oder auf eine Sanierung heraus.

Die Kosten für das Projekt sind noch nicht beziffert, dürften sich aber im zweistelligen Millionenbereich bewegen. Bezahlen will es die Üstra Angaben aus dem Aufsichtsrat zufolge aus eigenen Mitteln. Entsprechende Beschlüsse des Gremiums vorausgesetzt, könnte im kommenden Jahr am Hohen Ufer Baubeginn sein.

Bernd Haase

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