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Aus der Stadt Fußgängerin bei Unfall auf E-Damm tödlich verletzt 
Hannover Aus der Stadt Fußgängerin bei Unfall auf E-Damm tödlich verletzt 
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17:58 01.12.2017
Bei einem Unfall auf dem E-Damm in der Nordtstadt ist eine Fußgängerin lebensgefährlich verletzt worden.
Bei einem Unfall auf dem E-Damm in der Nordtstadt ist eine Fußgängerin lebensgefährlich verletzt worden. Quelle: Elsner
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Hannover

 Bei einem Unfall in der Nordstadt ist am Freitagmorgen eine 49-jährige Fußgängerin tödlich verunglückt. Das Unglück ereignete sich gegen 9.40 Uhr. Laut Polizei wollte eine 49-Jährige eine Ampel am Engelbosteler Damm vor der Einmündung in die Kopernikusstraße überqueren, als sie von dem aus Richtung Christuskirche kommenden Lkw eines 29-Jährigen erfasst wurde.

Damit steigt die Zahl der Verkehrstoten im Stadtgebiet in diesem Jahr auf 44. 2016 wurden insgesamt 46 Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger bei Unfällen getötet, 2015 waren es 49.

Passanten versuchten, Frau zu reanimieren

Die Frau geriet unter das Gespann des 40-Tonners und wurde überrollt. Passanten versuchten, die Schwerstverletzte an der Unfallstelle zu reanimieren. Kurz nachdem ein Rettungswagen die Frau ins Krankenhaus gebracht hatte, erlag die 49-Jährige ihren Verletzungen.

Auch der Fahrer des Lkw, der einen Schock erlitten hatte, kam zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Passanten, darunter zahlreiche Schüler, die den Unfall beobachtet und erste Hilfe geleistet hatten, mussten von Notfallseelsorgern vor Ort betreut.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können. Unklar ist bisher noch, ob das Unfallopfer die Ampel am Engelbosteler Damm bei rot oder grün überquert hat. Der Unfalldienst ist unter (0511-109-1888) erreichbar.

Bei einem Unfall auf dem E-Damm in der Nordstadt ist eine Fußgängerin ums Leben gekommen. Offenbar war die Person von einem Lkw angefahren worden.

Laut dem Statistischen Bundesamt sind 2016 häufig Auto- und Lkw-Fahrer an Zusammenstößen mit Fahrrädern und Fußgängern beteiligt: Bei 78 Prozent der bundesweiten Unglücke mit sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmern gab es einen weiteren Unfallbeteiligten. 

In der Region Hannover waren insgesamt 2136 Radler an Unfällen beteiligt, 841 von ihnen waren die Verursacher. Sieben kamen dabei ums Leben, 201 wurden schwer verletzt. Laut Polizei machen Kinder, junge Erwachsene und Senioren knapp 39 Prozent der Schwerverletzten aus. 

Erst am 21 November war hatte ein Autofahrer an der Hildesheimer Straße eine Frau auf ihrem Rad angefahren und sie lebensgefährlich verletzt.

Am 22. März ein 48-jähriger Radfahrer an der Hamburger Allee von einem Kipplaster erfasst und tödlich verletzt worden – der Fahrer des Lkw hatte den Mann beim Abbiegen übersehen. Am 10. Juli starb ein 67 Jahre alter Fahrradfahrer aus Langenhagen im Krankenhaus, nachdem er an einer Kreuzung von einem Auto angefahren wurde.

Von tm/mic/man