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Aus der Stadt Grünes Licht für den Kauf von Containern
Hannover Aus der Stadt Grünes Licht für den Kauf von Containern
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20:00 11.02.2015
Von Andreas Schinkel
Die Stadt will Wohncontainer für Flüchtlinge kaufen. Quelle: dpa/Symbolbild
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Hannover

Davon wird der größte Teil für den Containerkauf ausgegeben, 15 Millionen Euro plant die Stadt für den Betrieb der Unterkünfte ein. Auch das städtische Personal muss aufgestockt werden, um die Unterbringung der Asylsuchenden zu organisieren. Acht Stellen seien bereits bewilligt worden, sagte Stadtplaner Marc Schalow in der Ausschusssitzung. Insgesamt arbeiten 37 Beschäftigte daran, Flüchtlingen und Obdachlosen eine Unterkunft zu geben.

Dem Beschluss ging eine emotionale, aber sachliche Debatte voraus. Die CDU wünschte sich von der Stadt eine vorausschauende Planung für die Unterbringung weiterer Flüchtlinge. „Das Ende der Fahnenstange ist nicht erreicht“, sagte CDU-Finanzexpertin Kerstin Seitz. Ihre Kollegin von den Grünen, Renee Steinhoff, kündigte an, ihre Fraktion werde mit der städtischen Immobiliengesellschaft GBH über Wohnungsbau sprechen. Von der Begrenzung auf 50 Plätze bei neuen Wohnheimen wolle man nicht abrücken, sagte Steinhoff.

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