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Aus der Stadt Unwetter: DWD warnt vor Schnee und Eis in Hannover
Hannover Aus der Stadt Unwetter: DWD warnt vor Schnee und Eis in Hannover
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06:59 13.01.2017
Autofahrer müssen am Freitag mit Behinderungen rechnen.
Autofahrer müssen am Freitag mit Behinderungen rechnen. Quelle: dpa/Archiv
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Hannover

Niedersachsens Berufspendler müssen sich am Freitagmorgen auf massive Behinderungen im Schienen- und Bahnverkehr einstellen. Zudem drohen Schnee und glatte Straßen zur Gefahr für Autofahrer zu werden. Hintergrund ist das Tief "Egon", das sich dem Bundesland von Westen her nähert.

"Da kann es schon dramatischer werden, wenn so viel herunterkommt", sagte Meteorologe Rüdiger Hartig vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Hamburg. Der Dienst rechnet mit Neuschneemengen zwischen 10 und 20 Zentimetern auch im Großraum Hannover. Nach ersten Niederschlägen am Donnerstagabend sollen die Regenschauer am Freitag immer mehr in Schnee übergehen. Mit der Kaltfront bewegen sich die Temperaturen in Südniedersachsen zunächst um den Gefrierpunkt.

Beim Anfahren drehen die Räder durch, beim Bremsen blockieren sie: Auf glatten Straßen rutschen Autos manchmal mehr als dass sie fahren. Autofahrer müssen ihren Fahrstil derzeit entsprechend anpassen.

"Wir kommen dann in eine winterliche Phase, Zug um Zug kommt kältere Luft herein", sagte Hartig. Dabei sei mit Glätte zu rechnen, im Harz können orkanartige Böen Schneeverwehungen bringen. 

Video: Räum- und Streupflicht 

Auch bei der Bahn ist mit Einschränkungen zu rechnen. Angesichts der Wetterprognosen hat die Deutsche Bahn die Höchstgeschwindigkeit für ICE-Züge auf 200 reduziert. Betroffen sind in Niedersachsen die Strecken Hannover-Berlin und Hannover-Würzburg.

Das nasskalte und windige Schmuddelwetter soll bis zum Wochenende anhalten, erst in der neuen Woche nähert sich wieder ein Hochdruckgebiet. In der Nacht zum Donnerstag war ein neuer Sturm ohne größere Schäden über Niedersachsen und Bremen hinweggefegt. Im Flachland und im Harz blieb das jedoch ohne Folgen.

sbü/frs/ewo/dpa

15.01.2017
Heiko Randermann 15.01.2017