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Aus der Stadt VW-Azubis pflegen KZ-Gedenkstätte Auschwitz
Hannover Aus der Stadt VW-Azubis pflegen KZ-Gedenkstätte Auschwitz
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18:03 25.04.2018
Stephan Weil im Gespräch mit den Auszubildenden Aylin Ince und Thomasz Rydjan. Quelle: VWN
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Hannover

 Bei einem Besuch in der Staatskanzlei haben sich am Mittwoch Auszubildende von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN), Volkswagen Poznań und Volkswagen Pkw mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil getroffen. Weil lobte das Engagement der 25 Auszubildenden von den Standorten Hannover, Poznań, Września und Wolfsburg, die sich an der Pflege der KZ-Gedenkstätte Auschwitz beteiligen. „Bewahren Sie sich die Erinnerung an diese furchtbaren Verbrechen der Deutschen und mischen Sie sich mutig ein, wo immer Sie antisemitische oder rechtsextreme Äußerungen hören oder Übergriffe erleben“, sagt Weil.

25 VW-Auszubildende beteiligen sich an Pflege der KZ‑Gedenkstätte Auschwitz. Bei einem Besuch in der Staatskanzlei gab es Lob von Ministerpräsident Stephan Weil.

Eine der Auszubildenden bei VWN ist Aylin Ince. Die 19-Jährige lässt sich zur Zerspanungs­mechanikerin ausbilden. Dem Ministerpräsidenten erzählt sie von emotionalen Gesprächen mit Zeitzeugen. „Ich werde andere Auszubildende ermutigen, sich ebenfalls für den Erhalt der Gedenkstätte Auschwitz zu engagieren“, sagt Ince. „Denn der Holocaust darf sich nie wiederholen.“

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Im Werk Hannover-Stöcken präsentierten die Azubis anschließend ihre Ausbildungsplätze und –werkstätten. Der Besuch in Hannover ist Bestandteil einer einwöchigen Exkursion, initiiert durch das Internationale Auschwitz Komitee (IAK). Seit Montag besuchen polnische und deutsche Jugendlichen verschiedene Einrichtungen und Gedenkstätten in Berlin. Der Exkurs endet Freitag in Wolfsburg mit einer Werksbesichtigung und einem Besuch der Autostadt.

Von Johanna Stein