Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Variable Tempolimits entschärfen die A2 bei Hannover
Hannover Aus der Stadt Variable Tempolimits entschärfen die A2 bei Hannover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
17:26 11.03.2011
Ein Mitarbeiter bedient in Hannover die Verkehrsbeeinflussungsanlage für die Autobahn 2. Quelle: dpa
Anzeige

Auf der vielbefahrenen Ost-West-Verbindung vom Ruhrgebiet Richtung Berlin sorgen in Niedersachsen nun auf 155 Kilometern Leuchtschilderbrücken für einen besseren Verkehrsfluss. Der ADAC rechnet mit 50 Prozent weniger schweren Unfällen und 30 Prozent weniger Staus. Experten kalkulieren, dass die A2 mit der neuen Technik acht Prozent mehr Verkehr verkraften kann.

„Intelligente Verkehrsleittechnik ist ein wichtiger Baustein sowohl für den Verkehrsfluss als auch für die Verkehrssicherheit“, erklärte Bode. „Sie macht bestehende Strecken leistungsfähiger.“ Es sei nämlich schwer, alleine über einen kostspieligen Ausbau der Autobahnen zu versuchen, mit den rasant steigenden Verkehrsmengen mitzuhalten, so der Minister. In den Ballungsräumen sind an Spitzentagen bereits über 100.000 Fahrzeuge auf der A2 unterwegs, knapp ein Viertel davon sind Lastwagen. Mit Handzetteln soll an Rastplätzen und Tankstellen für die Tempolimits geworben werden.

Anzeige

„Die vollautomatischen Anlagen denken weiter, als die Autofahrer sehen können: Sie messen die aktuelle Geschwindigkeit der Fahrzeuge, die Verkehrsdichte und die Witterungsbedingungen, und sie regeln aufgrund dieser Messungen den Verkehr und machen damit die Autobahn sicher“, erklärte der Vorsitzende des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Reinhard Manlik. Die A 2 sei die stauanfälligste Autobahn in Niedersachsen. Hohes Verkehrsaufkommen, Baustellen und Unfälle seien die häufigsten Ursachen. Dabei sei zu hohes Tempo allerdings meistens nicht der Auslöser von Karambolagen. Deswegen seien die an der Strecke geplanten mobilen Geschwindigkeitskontrollen keine gute Idee.

In die moderne Verkehrstechnik wurden in den vergangenen Jahren Millionensummen investiert. Alleine in die 43 Leuchtschilderbrücken auf dem letzten Lückenschluss zwischen Lehrte und Braunschweig und die dazugehörige Technik flossen rund 7,5 Millionen Euro.

lni

Anzeige