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Aus der Stadt Verbraucherzentrale erhöht die Preise
Hannover Aus der Stadt Verbraucherzentrale erhöht die Preise
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15:05 29.12.2011
Von Vivien-Marie Drews
Bei der Verbraucherzentrale werden ab Januar 19 Prozenz Mehrwertsteuer fällig. Quelle: Archivfoto
Hannover

Wir haben fast zwei Jahre gekämpft, um diese Erhöhung zu verhindern, aber es ist uns nicht gelungen, die Landesregierung davon zu überzeugen“, sagte gestern Olaf Weinel, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Niedersachsen mit Sitz in der Herrenstraße in Hannover.

Die Verbraucher werden nun vor allem deutlich mehr zahlen müssen, wenn sie ein ausführliches Beratungsgespräch wünschen. So verlangten die Verbraucherschützer bisher 50 Euro für eine individuelle Beratung zum Thema Riester-Rente. „In Zukunft müssen wir dafür 60 Euro abrechnen“, sagte Geschäftsführer Weinel. Wer die Experten der Verbraucherschutzzentrale in den vergangenen Jahren damit beauftragte, zu überprüfen, welche Versicherungen sinnvoll sind, zahlte bisher 25 Euro für die ersten 30 Minuten.

Ab dem 1. Januar werden dafür 30 Euro fällig. Am häufigsten wünschen die Verbraucher jedoch eine zügige Fach- und Rechtsberatung. „In den Gesprächen geht es zum Beispiel um Fragen zur Telefonabrechnung“, sagte Weinel. Dafür muss von 2012 an nicht mehr gezahlt werden als bisher: Das bis zu 15 Minuten lange Gespräch mit einem Verbraucherschutzexperten kostet weiterhin zehn Euro.

Verbraucherschützer Weinel sieht die Entwicklung kritisch: „Wir haben schon im vergangenen Jahr festgestellt, dass die Zahl der Anfragen etwas zurückgeht.“ Das sei vor allem bei den kurzen Fach- und Rechtsberatungen der Fall. „In der Finanzkrise zögern die Leute, zehn Euro für eine Beratung auszugeben“, sagte Weinel. Dabei nehme der Bedarf, Verbraucher über ihre Rechte genau aufzuklären stetig zu. „Gerade die  Bereiche Energieversorgung, Altersvorsorge, Finanzdienstleistungen und Telekommunikation gestalten sich für den Verbraucher zunehmend intransparent.“ Viele durchschauten gar nicht mehr, was ein Dienstleister ihnen zu welchen Konditionen anbiete, und ob das eine sinnvolle Sache für sie ist, sagte Weinel.

Das Land Niedersachsen fördert die Verbraucherzentrale mit rund einer Million Euro jährlich. „Seit Jahren müssen wir mit dem gleichen Budget auskommen und gegen steigende Kosten ankämpfen. Die Mehrwertsteuererhöhung ist ein weiterer Schlag“, sagte Weinel. Er geht davon aus, dass der Verbraucherschutzzentrale dadurch im nächsten Jahr bis zu 40.000 Euro fehlen werden. 

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