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Aus der Stadt Verdächtiger im Fall Andrea K. schweigt
Hannover Aus der Stadt Verdächtiger im Fall Andrea K. schweigt
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02:22 29.05.2015
Von Jörn Kießler
Andrea K. war am 5. Mai 2015 leblos in ihrer Wohnung im Zooviertel aufgefunden worden. Quelle: Dröse
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Hannover

„Mir wurden mittlerweile die Akten zugestellt“, sagt Rechtsanwalt Dimitrios Kotios, der den 27 Jahre alten Florian K. vertritt. „Da die Unterlagen aber noch lange nicht komplett sind, werden mein Mandant und ich keine Stellung zu den Vorwürfen beziehen.“

K. wird vorgeworfen, die 49 Jahre alte Unternehmerin Andrea K. am Abend des 4. Mai in ihrer Wohnung im Zooviertel getötet zu haben. Die Polizei fand die Tote am Tag darauf, nachdem die Geschäftsführerin einer Zeitarbeitsfirma am Morgen nicht bei der Arbeit erschienen war und ihre Kollegen die Behörde alarmiert hatten. Eine Woche später nahm die Polizei den 27-Jährigen auf seiner Arbeitsstelle in Langenhagen fest. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

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Die Polizei hat eine 49 Jahre alte Frau tot im Mai 2015 in ihrer Wohnung an der Mars-La-Tour-Straße im Zooviertel entdeckt. Eine Obduktion ergab, dass die Frau umgebracht wurde. 

Daran wird sich so bald wohl auch nichts ändern. „In den Akten fehlen noch wichtige Gutachten und Berichte“, sagt Kotios. So sei beispielsweise die Auflistung der Verbindungsdaten des Handys des Opfers nur rudimentär. Auch das Gutachten der Rechtsmedizin sei noch nicht in der fast 1000 Seiten umfassenden Akte enthalten. „Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen“, erklärt Staatsanwältin Kathrin Söfker die noch nicht vollständige Akte.

Kotios hofft währenddessen darauf, dass Polizei und Staatsanwaltschaft nicht nur in Richtung seines Mandanten ermitteln. „Auf den ersten 700 Seiten der Akte wird mein Mandant nicht einmal erwähnt“, sagt Kotios. Vielmehr würden dort andere Personen genannt, mit denen Andrea K. vor ihrem Tod in Verbindung stand. „Im Rahmen der Ermittlungen wird standardmäßig jeder Spur nachgegangen und jeder Hinweis abgearbeitet“, sagt Söfker.

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