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Aus der Stadt Kaufleute hoffen auf den Gegentrend
Hannover Aus der Stadt Kaufleute hoffen auf den Gegentrend
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19:56 02.11.2014
Von Gunnar Menkens
Vorm Laternenumzug reitet auf seinem Pferd der heilige Martin.
Vorm Laternenumzug reitet auf seinem Pferd der heilige Martin. Quelle: Tobias Kleinschmidt
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Hannover

Schon früh waren Parkhäuser belegt, Wildparker machten sich breit, Kennzeichen von Autos weit über die Region hinaus waren zu sehen. Ein Sonntag, bei dem es Prenzler zufolge nicht allein ums Kaufen ging. „Ein Tag wichtig auch für Werbezwecke. Viele gucken schon einmal mit Blick auf Weihnachtsgeschenke, was es in der Stadt gibt.“

Die Umsätze seien auch gestern nicht mit den Sonnabenden vergleichbar gewesen. An Sonntagen kämen Leute eher, um durch die City zu schlendern und zu schauen.

5000 Kinder liefen beim großen Laternenumzug vom Kröpcke zur Marktkirche.

Der Geschäftsführer ist zudem recht optimistisch, dass es die Menschen wieder in Fachgeschäft zieht. Im Laden gucken, im Internet bestellen: Er hofft, dass dieser Trend bald durch einen Gegentrend ersetzt wird. „Die Zahlen der Onlineshops hängen ja weit hinter ihren Erwartungen zurück.“

Die Gewerkschaft ver.di lehnt, wie auch Kirchen, die vier Sonntagsöffnungen pro Jahr komplett ab. Juliane Fuchs, Sekretärin für Einzelhandel in Hannover, sagte am Sonntag, es gebe in der Branche unter der Woche „ausgedehnte“ Ladenöffnungszeiten bis in den späten Abend, oft verbunden mit Schichtdienst. „Der Sonntag ist der einzige verlässliche freie Tag.“ In kleineren Geschäften gebe es zum Teil Anweisungen an Mitarbeiter, zu erscheinen. Zum nächsten verkaufsoffenen Sonntag, geplant für den 28. Dezember, am Wochenende nach Weihnachten, sagt Fuchs: „Eine Katastrophe für Beschäftigte.“

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