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Aus der Stadt Polizei und Zoll warnen vor illegalen Böllern
Hannover Aus der Stadt Polizei und Zoll warnen vor illegalen Böllern
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07:41 29.12.2016
Zoll und Bundespolizei warnen vor den illegalen „Polenböllern“. Quelle: Paul Zinken
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Hannover

„Wir haben dieses Jahr zwar noch keine beschlagnahmt, doch das bedeutet nicht, dass noch niemand die sogenannten ,Polenböller‘ nach Hannover gebracht hat“, sagt Hans-Werner Vischer vom Hauptzollamt Hannover. Vor den „Polenböllern“ warnen Zoll und Bundespolizei eindringlich, denn schlechte Verarbeitung und Industriesprengstoff können lebensgefährliche Verletzungen verursachen. Beim Kauf sollten Kunden daher auf das „CE“-Zeichen oder die Kennung „BAM“ achten.

Keine Verbotszone

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In der Sprengstoffverordnung ist geregelt, dass von Silvester, 0 Uhr, bis zum Neujahrsabend um 23.59 Uhr geböllert werden darf. Ausgenommen sind besonders schützenswerte Bereiche etwa vor Krankenhäusern und Seniorenheimen. Anders als in mehreren niedersächsischen Städten darf in der gesamten hannoverschen Innenstadt geböllert werden. „Eine Verbotszone wäre aufwendig zu kontrollieren, und wir haben nicht so viele Fachwerkhäuser, dass in der Altstadt ein Verbot gerechtfertigt wäre“, sagt Stadtsprecher Udo Möller. Die Feuerwehr, die in der Silvesternacht vor einem Jahr zu 65 Bränden gerufen wurde, mahnt zur besonderen Vorsicht beim Böllern. Sprengkörper sollen nie zu lange festgehalten und Raketen zum Anzünden in eine leere Flasche gesteckt werden.

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