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Aus der Stadt Verkaufsstart für iPhone X – Schlange vor Apple-Store
Hannover Aus der Stadt Verkaufsstart für iPhone X – Schlange vor Apple-Store
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21:03 03.11.2017
Mehr als 100 Apple-Jünger warteten in der Schlange vor dem Store an der Bahnhofstraße.  Quelle: Michael Thomas
Hannover

Apple bricht weiterhin einen Rekord nach dem anderen. Der Konzern kündigte für das Weihnachtsquartal einen Umsatz zwischen 84 und 87 Milliarden Dollar an (72 bis 74,6 Milliarden Euro). Das wäre eine starke Steigerung im Vergleich zu den 78,4 Milliarden Dollar vor einem Jahr – die bereits ein Bestwert waren.

Lange Schlange vor dem Apple-Store an der Bahnhofstraße in Hannover: Mehr als 100 Apple-Fans warteten geduldig, bis sie das neue iPhone X kaufen konnten.

Einen großen Anteil daran wird voraussichtlich das neue iPhone X haben. Vor dem Verkaufsstart am Freitagmorgen hatten sich weltweit vor Apple-Läden lange Schlangen gebildet. In Hannover standen 150 Interessenten an, in Berlin sogar 300.

Das iPhone X ist mit einem Preis von mindestens 1150 Euro so teuer wie kein Apple-Telefon zuvor. Der Bildschirm nimmt fast die gesamte Frontseite ein, der Fingerabdruck-Scanner wurde durch eine Gesichtserkennung ergänzt. Nach dem Beginn der Vorbestellungen vor einer Woche schnellte die Wartezeit auf bis zu sechs Wochen. Medienberichten zufolge bremsten Engpässe bei Komponenten für die Gesichtserkennung die Produktion. Konzernchef Tim Cook wollte keine Prognose dazu abgeben, wann Apple die Nachfrage befriedigen kann.

Auch das iPad läuft besser

Apple gelang es zudem, die lange Talfahrt bei den Verkäufen seines Tablets iPad zu beenden. Die Verkäufe stiegen im zurückliegenden Quartal um 11,4 Prozent auf 10,3 Millionen Stück. Auch die Mac-Computer und die günstigeren iPhone-Modelle legten zu. Das Geschäft mit Diensten wie Apple Music und App-Down-
loads wuchs um 34 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar. Apples Geldreserven wuchsen um
7,4 Milliarden Dollar auf
268,9 Milliarden Dollar. Davon lagerten 94 Prozent außerhalb der USA, sagte Finanzchef Luca Maestri    

Von Andrej Sokolow und Christian Wölbert

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