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Aus der Stadt Polizei soll für Ordnung vorm Astor-Kino sorgen
Hannover Aus der Stadt Polizei soll für Ordnung vorm Astor-Kino sorgen
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00:17 22.01.2016
Von Andreas Schinkel
Das Astor-Kino ist ein Besuchermagnet. Doch in der Nikolaistraße herrscht trotz Halteverboten und Pollern regelmäßig Verkehrschaos.
Das Astor-Kino ist ein Besuchermagnet. Doch in der Nikolaistraße herrscht trotz Halteverboten und Pollern regelmäßig Verkehrschaos. Quelle: Philipp von Ditfurth/Archiv
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Das hat das Gremium auf rot-grünen Wunsch einstimmig beschlossen.

„Es kann nicht sein, dass Autofahrer mit röhrenden Motoren dickfällig in der zweiten Reihe halten und dort einfach stehenbleiben“, ärgert sich Bezirksbürgermesiter Michael Sandow (SPD). Er habe den Eindruck, dass manche Fahrzeuge frisiert seien. „Das wäre dann womöglich ein Straftatbestand, dem die Polizei nachgehen sollte“, sagt Sandow. Zudem soll die Stadtverwaltung auf Wunsch der CDU Anwohnerparkplätze im Quartier besser beschildern.

Das vor etwa einem Jahr eröffnete Astor-Kino hat sich als Besuchermagnet erwiesen. Die Gastronomen in der Nikolaistraße sind erfreut, doch Anwohner klagen über regelmäßig zugeparkte Straßeneinmündungen und verstellte Bewohnerparkplätze. Auf Druck des Bezirksrats Mitte hat die Stadt zumindest den Einmündungsbereich der Nikolaistraße mit einer Pollerreihe und Fahrradbügeln geschützt. Auf den schmalen Seitenstraßen des Quartiers drängeln sich aber noch immer etliche Fahrzeuge, und auf der Nikolaistraße bilden sich Staus, weil Autofahrer auf der Straße halten.

Während Kinobesucher um jeden Preis einen Parkplatz im Viertel suchen, ist das Kino-Parkhaus nicht ausgelastet. Dabei bezahlen Kinogäste für vier Stunden Parkdauer lediglich 2,50 Euro. Auch entlang der Brüderstraße, Verlängerung der Nikolaistraße Richtung City, drängeln sich an Wochenenden etliche Limousinen. Dabei handelt es sich vermutlich um Gäste einer kürzlich eröffneten Shisha-Bar an der Brüderstraße.

„Die Stadt sollte jetzt Gespräche mit der Polizeiinspektion Mitte führen, um für die Verkehrssituation in dem Viertel zu sensibilisieren“, sagt der Grünen-Fraktionschef im Bezirksrat, Martin Nebendahl. Die Lage habe sich zwar verbessert, seit Poller und Radbügel am Einmündungsbereich der Nikolaistraße verhindern, dass dort alles zugeparkt werde. Aber die Aufmerksamkeit der Polizei sei dennoch vonnöten. Linken-Vertreter Axel Hogh wendet ein, dass die Polizei Besseres zu tun habe, als auf Parksünder zu achten. Das sei schließlich Aufgabe der städtischen Politessen.

Offenbar ist das Verkehrschaos allein mit dem Verteilen von Knöllchen nicht in den Griff zu bekommen. Die Stadt hat Politessen an mehreren Tagen in den Abendstunden ins Nikolaiviertel geschickt. Innerhalb von zwei Stunden haben sie an einem Abend 52 Knöllchen an Windschutzscheiben geheftet. Den Falschparkern scheint das wenig auszumachen.     

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