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Aus der Stadt Aleksandra Rogovic ist "Miss Niedersachsen 2017"
Hannover Aus der Stadt Aleksandra Rogovic ist "Miss Niedersachsen 2017"
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19:30 08.01.2017
Von Michael Zgoll
Das sind die Anwärterinnen auf den Titel "Miss Niedersachsen".  Quelle: Frank Wilde
Hannover

Der Wunsch von Aleksandra Rogovic, Schönheitswettbewerbe zu gewinnen, ist offenbar sehr ausgeprägt. Vor zwei Jahren, als sie zur Miss Hamburg gekürt wurde, wähnte sich die damals 16-Jährige bereits am Ziel. Doch zwei Tage nach der Wahl wurde ihr der Titel wieder aberkannt: Erst da wurde öffentlich, dass die Schülerin zwar häufiger ihre Tante in Hamburg-Bahrenfeld besucht, ihren Wohnsitz aber immer noch im Niedersächsischen hat. Im September 2016 nahm Aleksandra den nächsten Anlauf, wurde tatsächlich zur Miss Hannover gewählt. Doch damit nicht genug: Seit Sonnabend darf sich die 18-Jährige sogar Miss Niedersachsen nennen. Und steht damit wieder auf einer Stufe mit Miss Hamburg.

1. Platz bei der Wahl zur Miss Niedersachsen: Aleksandra Rogovic.

15 Teilnehmerinnen präsentieren sich am Samstagnachmittag in der Ernst-August-Galerie. Es sind Schülerinnen, Studentinnen, Auszubildende und Berufstätige, 17 bis 28 Jahre alt. Was die achtköpfige Jury sehen will, sind schöne Körper. Mehr nicht. In zwei Durchgängen dürfen sich die jungen Frauen im grell ausgeleuchteten Atrium der Einkaufspassage präsentieren: In schicker Ausgehkleidung – nach eigener Wahl vom Mini bis zum Abendkleid – und in Bademode. Wenige Meter entfernt pfeift ein eisiger Wind durch die Kurt-Schumacher-Straße, aber auf dieser Bühne sind Winterklamotten fehl am Platz.

Wer ist die schönste Frau in Niedersachsen? Wer soll uns im Bundesentscheid zur Miss Germany vertreten? Am Sonnabend stieg in der Ernst-August-Galerie neben dem Hauptbahnhof wieder die Wahl zur Miss Niedersachsen. Gewonnen hat Aleksandra Rogovic.    

Viel Zeit, etwas zu sagen, haben die Kandidatinnen nicht. Alter, Wohnort, Hobby, mehr will Moderatorin Ines Klemmer gar nicht wissen. Die Antworten ähneln sich: Vornean stehen Fitness und Freunde treffen, Reisen, Reiten und Tanzen. Christina Groß, eine Pharmareferentin aus Hannover, wagt sich ein wenig aus der Deckung: „Ich singe auch, aber nur, wenn mich keiner hört.“ Die 28-Jährige belegt am Ende Platz zwei, gemeinsam mit der 24-jährigen Medizinstudentin Sylvia Hamacher, die ebenfalls in Hannover wohnt.

Vielen der Teilnehmerinnen der Miss-Wahl sieht man an, dass ihnen Bühnenerfahrung fehlt. Doch mag das unsichere Lächeln auch sympathisch wirken – honoriert wird am Ende das strahlende Gesicht, der kokette Augenaufschlag, der schwungvolle Gang. So ist das Geschäft, so sind die Regeln.

Die Miss Germany Corporation - ein Familienunternehmen

Der Veranstalter dieser Show, die Miss Germany Corporation, betreibt das Geschäft der Misswahlen seit 56 Jahren; seit 1999 besitzt das Familienunternehmen den Titelschutz für „Miss Germany“. 6000 Frauen und bis zu 1500 Männer, erzählt die Moderatorin, schleusen sie, ihr Mann Ralf Klemmer und gut 20 Angestellte alljährlich durch den Bewerbungsparcours. 120 Vorentscheide auf Stadt- und Bundeslandebene kommen so jedes Jahr zusammen. Von der gut geölten Miss-Maschinerie profitieren auch Mode- und Kosmetikfirmen, Einkaufscenter und Vergnügungsparks. Nicht ohne Grund wird die Show in der Ernst-August-Galerie auf fast zweieinhalb Stunden gedehnt – mehr als die Hälfte davon sind mit Werbung gefüllte Pausen.

Aleksandra Rogovic hat gewonnen. Einen zehntägigen Aufenthalt im Beauty-Camp auf Fuerteventura und zielführende Preise wie Fingernageldesign, professionelle Zahnreinigung und ein Miss-Germany-Dirndl. Das weist auf den nächsten Titel hin, den die Schülerin aus Isernhagen nun anpeilen wird: Die Wahl zur Miss Germany steht im Februar an.

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