Wasserturm in Hannover veranstaltet Elektronik-Festival Crazy Sense
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Aus der Stadt Wasserturm erwartet 22.000 Festivalbesucher
Hannover Aus der Stadt Wasserturm erwartet 22.000 Festivalbesucher
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00:17 26.02.2016
Von Conrad von Meding
„Eine Lücke in Norddeutschland schließen“: Der historische Wasserturm an der Vahrenwalder Straße. Quelle: Simon Peters
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Hannover

An zwei Tagen erwarten die Veranstalter jeweils 8000 bis 11 000 Besucher. Geht das Konzept auf, dann könnte aus dem Spektakel ein sich jährlich wiederholendes Projekt werden. „Wir wollen mit diesem Festival eine Lücke in Norddeutschland schließen“, sagt Wasserturm-Betreiberin Nadine Witte.
Als Partner hat das Wasserturm-Team die Agentur Tomorrowland gewonnen, die in Übersee und Belgien Großfestivals mit bis zu 400 000 Besuchern und 400 Diskjockeys organisieren. Ganz so groß wird es in Hannover nicht – aber eine von Tomorrowland gestaltete Bühne mit 23,8 Metern Breite und riesigen LED-Leinwänden soll es geben, dazu eine weitere Zahl von Eventbühnen, wie Mitorganisator Jan Witte berichtet. Als Stargäste sind etwa Robin Schulz, Oliver Heldens oder das französische Musikprojekt Klingande gewonnen, die Lost Frequencies treten auf und „Gestört aber geil“. Zu Kartenpreisen und dem genauen Line-up gibt es noch keine Details.
Insgesamt stehen dank einer Kooperation mit den Johannitern, die auch den Sanitätsdienst übernehmen, rund 22 000 Quadratmeter Freifläche am Wasserturm zur Verfügung. Auf dem Gelände hinter dem Wasserturm hatte es in den Vorjahren bereits mehrfach kleinere Openair-Festivals gegeben. Die markante Immobilie, zur Erbauungszeit Europas größter Wasserturm, wird seit fast vier Jahren als Party- und Eventlocation genutzt.

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