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Aus der Stadt Wie soll die neue Schnellwegbrücke aussehen?
Hannover Aus der Stadt Wie soll die neue Schnellwegbrücke aussehen?
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19:57 13.02.2015
Von Bernd Haase
Die Brücke soll noch bis 2023 verkehrstauglich gehalten, dann abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Quelle: HAZ
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Hannover

Wie die Landesregierung am Freitag in einer Sitzung des Verkehrsausschusses des Landtages mitgeteilt hat, soll die Brücke noch bis 2023 verkehrstauglich gehalten, dann abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Für das Projekt will das Land einen Ideenwettbewerb durchführen, an dem sich außer der Stadt, Naturschutzverbänden und der Üstra auch Bürger beteiligen können. Nach Angaben der Abgeordneten Maaret Westphely (Grüne) ist dieses Verfahren im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben an Bundesstraßen ein Novum. „Besonders zu begrüßen ist, dass diese Projektstrategie ergebnisoffen ist“, sagt sie. Der Neubau der Brücke, über die täglich knapp 50 000 Fahrzeuge rollen, wird Auswirkungen auf die Stadtgestaltung haben. Auch Anwohner profitieren, weil der Lärmschutz nach heutigen Vorgaben gebaut werden muss.

Schäden an Beton und Stahlgerüst gefährden die Tragfähigkeit der Schnellwegbrücke. Quelle: HAZ

Die mehr als fünfzig Jahre alte Schnellwegbrücke ist auf 700 Metern Länge seit zwei Jahren je Richtung nur einspurig befahrbar. Das wird auch so bleiben; Lastwagen müssen die Brücke künftig mit einem Abstand von 50 Meter zueinander passieren. Um die Brücke bis zum Abriss in Schuss zu halten, will das Land die Tragkonstruktion zunächst verstärken. Dafür sind Kosten in Höhe von fünf Millionen Euro erforderlich. Welche Beträge für Abriss und Neubau aufgewendet werden müssen, steht noch nicht fest.

13.02.2015
Jörn Kießler 13.02.2015
13.02.2015