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18:56 24.11.2014
Angeknipst: Die Weihnachtsbeleuchtung taucht die City in festliches Licht.
Angeknipst: Die Weihnachtsbeleuchtung taucht die City in festliches Licht. Quelle: Thomas
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Hannover

Es gibt ein paar zuverlässige Indikatoren dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht. Ganz früher, so berichten die Großmütter, gehörte mal Schnee dazu. Heute sind es andere: Wenn die Weihnachtspyramide auf dem Kröpcke steht, dann beginnen viele Hannoveraner, sich Geschenke für ihre Lieben zu überlegen. Das Anknipsen der Adventsbeleuchtung läutet dann optisch das Weihnachtsgeschäft ein. Die Pyramide steht schon ein paar Tage, und seit gestern tauchen 250.000 LED-Lichtpunkte die City in eine festliche Stimmung.

Angeknipst: Die Adventsbeleuchtung läutet optisch das Weihnachtsgeschäft ein. Über 250.000 LED-Lichtpunkte tauchen die City in festliches Licht.

Eine der Hauptattraktionen ist der 25 Meter lange Hannover-Stern mit Kometenschweif an der Buchhandlung Hugendubel, und über den Einkaufsstraßen hängen große Überspannungen mit Sternen und Kugeln. Dazu ließ die City-Gemeinschaft 3,5 Kilometer Stahlseile ziehen und an 220 Befestigungspunkten anbringen. Zwischen 15 und 24 Uhr leuchtet die City täglich festlich. Im zweiten Jahr nach ihrer Erneuerung ist die Weihnachtsbeleuchtung noch gewachsen: Weil weitere City-Händler als „Baumpaten“ dazugekommen sind, werden weitere sieben Bäume in der Georgstraße gegenüber der Oper illuminiert. Außerdem sind drei neue Bäume mit ständigen Lichterketten umwickelt worden, die gestern angeschaltet wurden: Zwei in der Osterstraße, Ecke Windmühlenstraße und ein großer Baum im neu gestalteten südlichen Bereich der Karmarschstraße vor der Markthalle.

Im Jahr 2012 hatte die City-Gemeinschaft die Weihnachtsbeleuchtung zum Preis von 1,6 Millionen Euro von der Firma MK Illumination gekauft. Das Tiroler Unternehmen hatte mit der Lichtdesignerin Wencke Tschentscher das Beleuchtungskonzept speziell für Hannover entwickelt. Die laufenden Kosten für Montage und Betrieb liegen bei rund 100.000 Euro jährlich.

An manchen Stellen der Innenstadt fehlt allerdings noch die Festbeleuchtung: Die Große Packhofstraße blieb noch nackt, weil ein Steuerungspunkt für die Monteure nicht erreichbar war: „Da ist offenbar ein Hausmeister im Urlaub“, sagt Martin Prenzler, Geschäftsführer der City-Gemeinschaft. Das Problem soll zeitnah gelöst werden. Und die Altstadt ist noch nicht weihnachtlich beleuchtet. Das ändert sich mit der Eröffnung des Weihnachtsmarkts am Mittwoch um 16 Uhr – dann beginnt in der City endgültig die besinnliche Zeit.

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