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Aus der Stadt Weil erinnert an die Opfer des Holocausts
Hannover Aus der Stadt Weil erinnert an die Opfer des Holocausts
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15:35 27.01.2012
Oberbürgermeister Stephan Weil (rechts) legte vor der Gedenkstätte Ahlem einen Kranz nieder. Quelle: Ralf Decker
Hannover

Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) hat am Freitag anlässlich des 67. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz einen Kranz vor der Gedenkstätte Ahlem niedergelegt. In der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule wurden Juden im Handwerk und in der Landwirtschaft ausgebildet.

Hannoveraner, darunter Oberbürgermeister Stephan Weil, Regionspräsident Hauke Jagau und Zeitzeuge Helmut Fürst, haben in Ahlem dem Holocaust gedacht.

Feierstunden in ganz Deutschland

Mit einer Fotoausstellung erinnert die Gedenkstätte Bergen-Belsen bei Celle an Überlebende von Konzentrationslagern. Die Ausstellung trägt den Titel „Generationen. KZ-Überlebende und die, die nach ihnen kommen“, gezeigt werden Porträts von Holocaust-Überlebenden.

Im Bundestag in Berlin gedachte Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki in einer Rede der Verfolgung der Juden und des von den Nazis organisierten Völkermords. Er erinnerte an die Deportation aus Warschau nach Treblinka: „Sie hatte nur ein Ziel, sie hatte nur einen Zweck - den Tod.“ Der 91-Jährige wuchs in einer jüdischen Familie auf und überlebte die Gefangenschaft im Warschauer Ghetto.

Am Holocaust-Gedenktag wird weltweit der Opfer gedacht. Am 27. Januar 1945 waren die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit worden.

dpa

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Bundestagspräsident Norbert Lammert hat zum Holocaust-Gedenktag Bürger gewürdigt, die sich gegen Rechtsextremismus und Neonazi-Umtriebe engagieren. „Es sind Menschen, die ein Beispiel geben und Mut machen“, sagte er am Freitag in einer Gedenkstunde im Bundestag  zum 67. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

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