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Aus der Stadt Wohnungslobby fordert Gespräch zu Flüchtlingen
Hannover Aus der Stadt Wohnungslobby fordert Gespräch zu Flüchtlingen
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00:16 17.01.2015
Experten fürs Wohnen: Wensing, Pott und Range. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Vor gut 220 Gästen forderte er eine konzertierte Aktion von Land, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Wohnungswirtschaft. Zuwanderung werde kein kurzfristiges Phänomen bleiben, sondern den Wohnungsmarkt dauerhaft beschäftigen, betonte Pott. Um soziale Spannungen durch die Konkurrenz um knappen Wohnraum zu verhindern, müssten die Förderprogramme für Wohnungsbau angehoben werden.

Oberbürgermeister Stefan Schostok stimmte ihm im Grundsatz zu, betonte aber auch, dass es zusätzlich zum „Unterbringungsthema ein Integrationsthema“ gebe, das zu bewältigen sei. Die Wohnungsunternehmen könnten zur Lösung entscheidend beitragen. Verbandsdirektor Pott sagte Unterstützung zu - wie im Vorjahr wollten die Mitgliedsunternehmen in Niedersachsen und Bremen rund 700 Millionen Euro in Neubau und Sanierung investieren, um den Wohnungsbestand zu verjüngen.

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Beim Neujahresempfang waren auch der neue Göttinger Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und der Hildesheimer Oberbürgermeister Ingo Meyer sowie Baustaatssekretär Jörg Röhmann anwesend. Aus der hannoverschen Wohnungswirtschaft berichteten Heinz Wensing (Spar- und Bauverein), Frank Eretge (Gundlach) und Karl Heinz Range (KSG), dass Wohnungsbau und Flüchtlingsunterbringung für sie die drängendsten Themen für 2015 seien. Mathias Herter (Meravis) will die Digitalisierung in der Wohnungsbranche voranbringen.

Von Conrad von Meding

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