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Aus der Stadt Wohnzimmerkonzert mit Popstar Mark Forster
Hannover Aus der Stadt Wohnzimmerkonzert mit Popstar Mark Forster
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00:18 22.04.2015
Von Rüdiger Meise
Daumen hoch: Mark Forster (Mitte) mit Stefan und Christiane Gritzka, die sich den Musiker für ein exklusives Konzert in ihrer neuen Wohnung gewünscht hatten.
Daumen hoch: Mark Forster (Mitte) mit Stefan und Christiane Gritzka, die sich den Musiker für ein exklusives Konzert in ihrer neuen Wohnung gewünscht hatten. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

Songwriter Mark Forster gibt ein Wohnzimmerkonzert in der Südstadt. Dort entgeht der „The Voice Kids“-Juror nur knapp einem Stromschlag - und nimmt es mit Humor.

Stefan und Christiane Gritzka hatten das Wohnzimmerkonzert von Mark Forster gewonnen. Der Musiker spielte in ihrer neuen Wohnung ein exklusives Konzert für die Beiden und ihre Freunde.

Plötzlich steht er im Wohnzimmer - doch nach dem ersten Jubel wird es ruhig. Dutzende Handykameras sind auf Mark Forster gerichtet. „Na, hier ist ja ’ne dolle Stimmung“, sagt er grinsend in die Stille hinein. „Ich komme mir ja vor wie im Zoo.“ Mag sein, aber ein Star muss liefern. Auch Sonntagnachmittag im Wohnzimmer von Stefan und Christiane Gritzka. Die beiden hatten sich beim Radiosender N-Joy um ein exklusives Konzert mit dem bekannten Songwriter beworben. Als Einweihungsparty für ihre neue Wohnung.

Nach dem ersten Abtasten verstehen sich Gastgeber, Gäste und Stargast schnell gut. Mark Forster ist ein Typ zum Anfassen: unkompliziert, umgänglich und lustig - genauso, wie Gritzkas versammelter Freundeskreis ihn aus der Show „The Voice Kids“ kennt. „Schöne Wohnung“, sagt Forster, der mit dem Zug aus Berlin anreiste. „Was zahlt man dafür in Hannover?“ Steuerfachmann Stefan Gritzka blickt auf die Kameras und Mikrofone der Medien und antwortet: „Das sag’ ich dir unter vier Augen.“

Lennox und Emily können den Beginn des Konzerts kaum abwarten. Die siebenjährigen Zwillinge sind Forster-Fans, und niemand hatte ihnen verraten, wer der Stargast auf Gritzkas Party ist. Als er die beiden begrüßt, bringen sie vor Nervosität kaum ein Wort heraus. Aber nach dem Konzert wird Emily allen Mut zusammennehmen und sich ein Autogramm holen.

Nach ein paar Schnittchen und einer Fruchtschorle („zu früh für Bier“) setzt sich Forster auf den Barhocker zwischen seine beiden Musiker. „Hannover, ich hab’ euch schon immer geliebt!“ Jubel und Gelächter. „Was spielen wir denn?“, fragt der 31-Jährige. Vorbereitet ist keiner der drei Musiker auf das Konzert. Drummer „Kalli“ schlägt vor: „Flash mich noch mal!“ Der Gig beginnt gleich mit Forsters größtem Hit. Und der zündet.

Bereits den zweiten Refrain muss Forster nicht mehr singen - das Publikum übernimmt. Der Sound in der lichtdurchfluteten Maisonette-Wohnung ist satt, und die Handys verschwinden in den Taschen, als Forster mit Händen über dem Kopf zum Klatschen auffordert. Dabei hätte er fast drei nackte Stromkabel berührt, die über ihm aus der Decke ragen. Irgendjemand ruft „Vorsicht!“, und Forster erschrickt. „Ouh“, sagt er lachend - und reagiert blitzgescheit: „Flash mich!“, sagt er mit Blick auf die Kabel, „und dann: Au revoir!“ So heißt sein zweiter großer Hit. Der 31-Jährige spielt ihn am Ende des Konzerts.

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