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Aus der Stadt Wunstorfer Airbus wieder in der Luft
Hannover Aus der Stadt Wunstorfer Airbus wieder in der Luft
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18:17 14.07.2015
Von Gunnar Menkens
Neustart des Transporters A400M am Dienstag in Wunstorf.
Neustart des Transporters A400M am Dienstag in Wunstorf. Quelle: Michael Wallmueller
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Wunstorf

Ein Sprecher der Luftwaffe sagte nach der Landung: „Alles ist gut gegangen.“

Trotz des Airbus-Crashs in Spanien lässt die Bundeswehr ihren A400M wieder fliegen.

Darauf hatten alle gehofft bei der Bundeswehr nicht nur in Wunstorf, aber die Ungewissheit flog wohl ein bisschen mit. Es war der erste Flug der neuen Transportmaschine, nachdem ein baugleiches Modell vor zwei Monaten im spanischen Sevilla abgestürzt war. Luftwaffeninspekteur Karl Müllner sprach daraufhin ein Flugverbot für den A400M aus, solange, bis die Unglücksursache geklärt sei. Experten fanden dann heraus, dass eine fehlerhafte Software zum Ausfall von drei der vier Triebwerke geführt hatte. Bei dem Unglück kamen vier Besatzungsmitglieder ums Leben.

Vor dem ersten Start des Wunstorfer Airbus Dienstag gab es umfangreiche Prüfungen der Maschine am Boden, auf die Software habe man besonderen Wert gelegt, „da wurde alles auf links gedreht, weit über das geforderte Maß hinaus“. Fehler wie in Spanien seien jedoch nicht gefunden worden. In der Luft über Norddeutschland testeten zwei Piloten die Belastungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit des Airbus, flogen enge Kurven und steile Sinkflüge. Das Flugzeug wird nun wieder regelmäßig in der Luft getestet, bis es nach Ansicht des Herstellers seine Einsatztauglichkeit erreicht hat. Der A400 M ist das einzige Exemplar der Bundeswehr, das Lufttransportgeschwader 62 Wunstorf bleibt Standort des neuen Flugzeugtyps.

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