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Aus der Stadt Wurde Andrea K. wegen ihres Geldes ermordet?
Hannover Aus der Stadt Wurde Andrea K. wegen ihres Geldes ermordet?
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20:18 15.05.2015
Von Jörn Kießler
Im Zooviertel wurde eine Frau offenbar Opfer eines Tötungsdelikts. Quelle: Elsner
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Hannover

Nachdem dies nicht gelang, wurden später 2000 Euro mit einer Kreditkarte von Andrea K.s Konto abgehoben. Das könnte dafür sprechen, dass der Verdächtige das Verbrechen aus Habgier geplant und begangen hat. „Wir werden diesen Bericht nicht kommentieren“, sagt Staatsanwältin Kathrin Söfker, die auf die laufenden Ermittlungen verweist.

Polizisten hatten Andrea K. am Dienstag vor fast zwei Wochen tot in der Badewanne ihrer Wohnung gefunden, nachdem die Geschäftsführerin einer Zeitarbeitsvermittlung am Morgen nicht bei der Arbeit erschienen war. Eine Obduktion ergab, dass die alleinstehende Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Genau eine Woche später nahm die Polizei den 27 Jahre alten Florian K. an seinem Arbeitsplatz in Langenhagen fest. Er steht unter Verdacht, Andrea K. getötet zu haben. Ein Richter schickte den jungen Mann am Mittwoch wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft.

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Nach HAZ-Informationen war Andrea K., die auch bei den Stadtwerken Garbsen beschäftigt war, bei mehreren Partnerbörsen im Internet angemeldet und hatte eine Vorliebe für Sadomaso. Ob der Täter, den sie offenbar über das Internet kennenlernte, sie aus Versehen beim Geschlechtsverkehr tötete, oder es sich tatsächlich um einen geplanten Mord handelt, ist weiterhin unklar.

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Im Fall der getöteten Unternehmerin Andrea K. hat ein Richter U-Haft für den Tatverdächtigen angeordnet. Der 27-jährige Florian K. war am Mittwoch festgenommen worden. Er steht im Verdacht, die Frau in ihrer Wohnung im Zooviertel umgebracht zu haben. Er schweigt zu den Vorwürfen.

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