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Aus der Stadt Wurde Mitarbeiterin des Tierheims Opfer von Mobbing?
Hannover Aus der Stadt Wurde Mitarbeiterin des Tierheims Opfer von Mobbing?
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20:56 06.07.2010
Von Sonja Fröhlich

Am Dienstag beschäftigte sich das Arbeitsgericht mit dem Fall. Die Sekretärin warf dem ehemaligen Vorsitzenden des Tierschutzvereins für Hannover und Umgebung vor zu verbreiten, sie leide unter dem Münchausen-Syndrom. Nach ihrer Darstellung war sie im Januar beauftragt worden, Hinweisen auf Tierquälerei und ungerechtfertigter Tötung von Hunden nachzugehen. So notierte sie Zeugenaussagen, die die Vorwürfe gegenüber einzelnen Tierpflegern bestätigten. Kurz nachdem sie ihren Bericht dem Vorstand vorgelegt hatte, soll es ihr gegenüber zu den Anfeindungen gekommen sein. Die Klägerin vermutet, dass Leitung und Vorstand befürchtet hätten, den Ruf des Tierheims zu beschädigen und damit das Spendenaufkommen zu verringern. Seine Mandantin sei als krank bezichtigt worden, um ihre Ermittlungsarbeit zu diffamieren, sagte ihr Anwalt Jürgen Trummel.

Der ehemalige Vorsitzende erklärte zwar, er habe lediglich „im geschützten Raum des Vorstands“ Probleme thematisieren wollen. Im Rahmen einer gütlichen Einigung erklärte er sich aber bereit, solche Aussagen künftig zu unterlassen.

Zufrieden war die Tierschutzbeauftragte aber nicht. Seine Mandantin habe gehofft, dass das Gericht sich ein umfassendes Bild von den Zuständen im Tierheim machen würde, sagte Anwalt Trummel: „Es ist kein Stein aus dem Weg geräumt, um die Arbeitsorganisation vernünftig zu lösen.“

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