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Aus der Stadt Zahl der Betriebskitas wächst
Hannover Aus der Stadt Zahl der Betriebskitas wächst
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06:15 03.06.2012
Von Veronika Thomas
DIe Kita „Weltkinder“ der MHH ist seit der Einweihung im Jahr 2010 ausgebucht. Quelle: Zimpel (Archiv)
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Hannover

Vorreiter in Sachen Familienfreundlichkeit ist die Medizinische Hochschule, die allein drei Kitas (in unterschiedlicher Trägerschaft) mit rund 380 Ganztagsplätzen für Kinder von drei Monaten bis 14 Jahren für Mitarbeiter und Studierende unterhält. Sämtliche Plätze sind ausgebucht, es gibt Wartelisten und strenge Vergabekriterien. „Wir könnten das Doppelte an Plätzen bereitstellen, auch sie würden nicht reichen“, sagt eine Mitarbeiterin.

Doch nicht nur Großbetriebe wie MHH, AWD, Solvay oder Johnson Controls stellen Betreuungsplätze für die Kinder ihrer Beschäftigten zu Verfügung, sondern auch kleine Unternehmen wie die Anwaltskanzlei KSB Intax. In ihrer „Krabbelstube Waldmäuse“ werden bis zu zehn Kinder ab sechs Monaten betreut, um Mitarbeiterinnen sowie Mandantinnen einen gleitenden Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen. Das Klinikum Region Hannover bietet Beschäftigten eine betriebsnahe Kinderbetreuung an sechs Standorten in der Region Hannover – in Kooperation mit den Kommunen. Der Vorteil für die KRK-Beschäftigten: eine bevorzugte Aufnahme und verlängerte Öffnungszeiten, die die Schichtdienste der Mitarbeiter berücksichtigen.

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Andere Unternehmen haben sich zusammengeschlossen wie die Versicherung VGH, die Nord/LB und die Sparkasse, die insgesamt 94 Plätze bereitstellen, darunter auch öffentliche. Zudem gibt es eine Back-up-Betreuung für zehn Kinder, deren Eltern kurzfristig eine Betreuung für ihr Kind benötigen. Eine weitere Betriebskita mit 55 Plätzen des Kinderkrankenhauses auf der Bult ist im Bau, die Feuerwehr Hannover will im Sommer mit dem Bau einer Kita mit zehn Plätzen beginnen.

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