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Aus der Stadt Zoo erhält Bürgschaft in Millionenhöhe
Hannover Aus der Stadt Zoo erhält Bürgschaft in Millionenhöhe
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00:15 07.06.2013
Von Mathias Klein
Bereits im Februar hatten die Schimpansen ihr umgebautes Gehege bezogen. Quelle: dpa (Archiv)
Hannover

 Wie am Dienstag in dem für den Zoo zuständigen Regionalplanungsausschuss bekannt wurde, erhält der Zoo dafür eine Bürgschaft der Region für Kredite in Höhe von 15 Millionen Euro. Insgesamt hat Zoochef Frank Werner einen Sanierungsbedarf von 60 Millionen Euro im Zoo ausgemacht.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Aufsichtsrat Zoo-Geschäftsführer Werner ermächtigt, einen kurzfristigen Überziehungskredit in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aufzunehmen. Für die Menschenaffenanlage sind  3 Millionen Euro eingeplant. Nach den Schimpansen, deren Außenanlage derzeit umgestaltet wird, sind die Gorillas dran. Das Urwaldhaus muss unter anderem energetisch saniert werden.

Insgesamt sind für das Gebäude 6,4 Millionen Euro vorgesehen. Das Verwaltungsgebäude, das nach den bisherigen Planungen auf dem Gelände des Wirtschaftshofs entstehen soll, ist mit Kosten von rund 5 Millionen Euro geplant. Weitere Investitionen seien aus vom Zoo erwirtschafteten Mitteln möglich, sagte Werner am Mittwoch. Voraussetzung dafür sei aber gutes Wetter, um hohe Besucherzahlen und damit hohe Einnahmen zu erzielen.

Unterdessen präsentierte Werner am Mittwoch bei der Vorstellung des Jahresabschlusses eine schwierige finanzielle Lage seines Unternehmens. Der Zoo hat das vergangene Jahr mit einem Defizit von mehr als 1,7 Millionen Euro abgeschlossen. Als Gründe dafür nannte der Zoochef die Sanierungsarbeiten an den Wasserbecken in der eigentlich neuen Polarlandschaft Yukon Bay und der Rückgang der Besucherzahlen um rund 20 Prozent. Als Grund dafür nannte Werner 180 Regentage im vergangenen Jahr.

Schimpansenausbruch bringt Modernisierung ins Rollen

Bereits im Februar hatten die Schimpansen ihr neues Gehege im umgebauten Urwaldhaus bezogen. Weil im Juli 2012 fünf Schimpansen aus dem Gehege im Zoo ausgebrochen waren, wurde die geplante Sanierung des Affenhauses vorgezogen. Ein fünfjähriges Mädchen war bei dem Vorfall von einem der Schimpansen umgerannt worden, war zu Boden gestürzt und hatte sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Sonst kam es zu keinen Zwischenfällen, einer der Affen hatte sogar einen Besucher umarmt.

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