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Aus der Stadt Der nächste Bulle muss ran
Hannover Aus der Stadt Der nächste Bulle muss ran
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08:02 18.09.2014
Foto: Der Leipziger Ndugu hat die entsprechenden Referenzen: Er ist bereits zweifacher Vater, ein drittes Kalb wird im Spätherbst erwartet
Der Leipziger Ndugu hat die entsprechenden Referenzen: Er ist bereits zweifacher Vater, ein drittes Kalb wird im Spätherbst erwartet
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Hannover

Der Zoo Hannover meldet einen Partnertausch bei den Spitzmaulnashörnern. Der Bulle Kifaru wurde in der vergangenen Woche in den Tierpark der englischen Stadt Chester verfrachtet. Dafür ist gestern der 18-jährige Ndugu in Hannover eingetroffen, der bisher im Leipziger Zoo lebte. Er hat einen klar umrissenen Auftrag – Hannovers Nashornkuh Saba zu decken.

Spitzmaulnashörner sind vom Aussterben bedroht; in freier Wildbahn leben nur noch rund 2000 von ihnen. In Zoos werden sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms gezüchtet, was aber nicht immer einfach ist. Das letzte Jungnashorn im Zoo Hannover kam vor 13 Jahren zur Welt. Seither sind alle Versuche in Sachen weiterer Nachwuchsarbeit fehlgeschlagen, darunter einer mit dem Gastbullen Madiba aus Magdeburg.

Immerhin hat der Leipziger Ndugu Referenzen. Er ist bereits zweifacher Vater, ein drittes Kalb wird im Spätherbst erwartet. In Hannover muss er zunächst wegen der Eingewöhnungsphase hinter den Kulissen bleiben. Bis es ein erstes Rendezvous mit Nashorndame Saba gibt, werden nach Angaben des Zoos noch einige Wochen vergehen. Bis zum Frühjahr soll der Bulle in Hannover bleiben. In der Zwischenzeit bauen ihm die Handwerker in seinem Heimatzoo ein neues Gehege.

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