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Aus der Stadt Zwei Tote in 13 Stunden bei Unfällen
Hannover Aus der Stadt Zwei Tote in 13 Stunden bei Unfällen
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22:22 12.01.2015
Von Jörn Kießler
Foto: Am Montag übersah ein 64-jähriger Lkw-Fahrer das Stauende. Quelle: Dillenberg
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Hannover

Montagmorgen starb ein 64 Jahre alter Lastwagenfahrer, nachdem er mit seinem Sattelzug in ein Stauende zwischen Lauenau und Bad Nenndorf gefahren war. Bereits am Abend zuvor war nur wenige Kilometer weiter ein 54 Jahre alter Fernfahrer tödlich verletzt worden, als er durch die rechte Leitplanke brach und gegen eine Schallschutzwand prallte. Er starb wenige Stunden später in einem Krankenhaus. Die Autobahn war daraufhin für mehrere Stunden voll gesperrt. Auch gestern Morgen bildeten sich wegen der Verkehrsbehinderungen immer wieder Staus.

Eines dieser Stauenden übersah offenbar der 64 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges. Er prallte gegen 10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Lauenau und Bad Nenndorf gegen einen stehenden Lastwagen. Bei dem Zusammenstoß wurde die Fahrerkabine des Lkw so stark beschädigt, dass der 64-Jährige darin eingeklemmt und tödlich verletzt wurde. Ersthelfer bargen den Mann zwar wenig später aus dem Autowrack und versuchten ihn wiederzubeleben, ein Notarzt konnte später aber nur noch den Tod des Lkw-Fahrers feststellen. Der Fahrer des anderen Lastwagens blieb unverletzt. Den bei dem Unfall entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 100. 000 Euro.

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Auf der A2 ist es am Montagvormittag zu einem tödlichen Unfall gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein Lastwagen an einem Stauende zwischen Lauenau und Bad Nenndorf auf ein anderen auf. Ein 64-jähriger Lastwagenfahrer kam dabei ums Leben.

Auslöser für das Unglück war ein besonders schwerer Unfall, der sich nur wenige Kilometer weiter am Abend zuvor ereignet hatte. Dort war ein 54 Jahre alter Lastwagenfahrer gegen 21 Uhr mit seinem Sattelzug aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Das Gespann durchbrach die Leitplanke am rechten Rand der Autobahn, prallte gegen eine dahinter stehende Schallschutzwand und blieb darin stecken. Dadurch geriet der Auflieger des Lkw ins Schleudern und überholte die Zugmaschine. Dabei wurde der Fahrer durch die Beifahrertür ins Freie geschleudert und stürzte eine etwa acht Meter hohe Böschung hinunter.

Mehrere Zeugen des Unfalls eilten dem 54-Jährigen daraufhin zu Hilfe und begannen sofort mit der Reanimation. Die eintreffenden Rettungskräfte brachten den lebensgefährlich verletzten Mann in ein Krankenhaus, wo die Ärzte vergeblich um das Leben des Fernfahrers kämpften. Gegen 1.30 Uhr starb er an seinen schweren Verletzungen.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 kurz vor der Abfahrt Wunstorf-Kohlenfeld ist ein Lkw von der Fahrbahn abgekommen und hat seine Ladung verloren.

Feuerwehr und Polizei sperrten währenddessen die A 2 in Richtung Berlin und begannen mit den Bergungsarbeiten, die sich bis Montagmittag hinzogen. Bei dem Unfall hatte der Lastwagen seine Ladung verloren. Die PVC-Profile lagen auf einer Länge von rund 100 Metern auf der Autobahn verteilt. Den an dem Lastwagen, der Schallschutzwand und der Leitplanke entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 183 000 Euro.

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