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Aus der Stadt „Aschenbrödel“ besiegt den „kleinen Lord“: So feiert Hannover Weihnachten
Hannover Aus der Stadt

Umfrage: Wie feiern Hannover und die Region Weihnachten?

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16:16 26.12.2021
Der Tisch ist gedeckt - aber wie? Wie feiern Sie Weihnachten?
Der Tisch ist gedeckt - aber wie? Wie feiern Sie Weihnachten? Quelle: Pixabay/hfr
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Hannover

Wir wollten von Ihnen wissen, liebe Leserinnen und Leser, welche Bräuche und Traditionen für Sie zu Weihnachten dazu gehören. Und bis dahin (25.12., 22.30 Uhr) haben 3626 von Ihnen mitgemacht und unsere Umfrage beantwortet – dafür sagen wir vielen Dank und wollen Ihnen die Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.

Hier können Sie übrigens weiter abstimmen und sich die Ergebnisse in Gänze anschauen. Beachten Sie dabei aber bitte, dass die Zahlen vom jetzigen Stand abweichen können, da die Abstimmung ja offen bleibt. Bitte beachten Sie auch, dass unsere Umfrage natürlich nicht unter repräsentativen Gesichtspunkten und mit einer vergleichsweise geringen Teilnehmerschaft durchgeführt worden ist.

Feiern Sie Weihnachten mit der Familie?

75,8 Prozent der Leser sagen „Ja“, 24,2 Prozent feiern ohne die Familie. Wir hoffen natürlich, dass keiner allein ist an Weihnachten und jeder das Fest so feiern kann, wie es ihm gefällt.

Haben Sie einen echten Weihnachtsbaum - oder einen aus Plastik?

Mehr als jeder zweite Umfrageteilnehmer (53,7 Prozent) bevorzugt einen echten, geschlagenen Tannenbaum im Wohnzimmer. Deutlich weniger (12,89 Prozent) nehmen mit einem Plastikbaum Vorlieb – die Variante, einen Baum zu mieten, hat sich offenbar noch nicht so recht verbreitet (2,3 Prozent). 31 Prozent der Umfrageteilnehmer verzichten ganz auf einen Baum im Wohnzimmer.

Etwa 63,3 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen den Baum mit einer elektrischen Lichterkette zum Leuchten – nur rund jeder Zehnte greift auf echte Kerzen zurück. Die Feuerwehr wird es gerne hören.

Was gibt es zu essen?

Die Hannoveraner weichen von der Norm ab: Während der Durchschnittsdeutsche am liebsten Würstchen mit Kartoffelsalat an Heiligabend vertilgt, bevorzugen unsere Umfrageteilnehmer den Gänsebraten oder Ente (30 Prozent). Auf Platz zwei folgt dann der Klassiker Würstchen/Kartoffelsalat mit 19,2 Prozent. Nur 8,1 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bevorzugen ein vegetarisches oder veganes Gericht.

Unter den Freitext-Antworten war von Pizza über Chili bis zu Toast Hawaii übrigens fast jede kulinarische Schweinerei dabei – gut so.

Welches ist der beste Weihnachtsfilm?

Zur Weihnachtstradition gehört für manch einen auch, einen bestimmten Film zu schauen – aber nicht für alle: 28 Prozent gaben an, gar keinen Lieblingsweihnachtsfilm zu haben. Die Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (12,8 Prozent) konnte sich knapp gegen „Kevin - Allein zu Haus“ (10 Prozent) und „Der kleine Lord“ (8,9 Prozent) durchsetzen.

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Unter den Freitext-Antworten war „Schöne Bescherung“ sehr häufig dabei. Ein Film, der womöglich unter den Auswahlmöglichkeiten fehlte.

Welches „klassische“ Weihnachtslied mögen Sie am liebsten?

Die Familie hat sich vor dem Weihnachtsbaum versammelt und beginnt zu singen – nicht immer ist das ein Auftritt von künstlerischem Wert, aber meistens doch einer der besinnlichsten und gemütlichsten Momente des Festes. Unsere Leser schmettern mit großem Abstand am liebsten „Stille Nacht, heilige Nacht“ (25,8 Prozent), gefolgt von „O du fröhliche“ (12,3 Prozent).

Und was das neuere Weihnachtsliedgut angeht, zeigen sich die Teilnehmer unserer Umfrage offen für den unsterblichen Schlager „Last Christmas“: 63,1 Prozent erfüllt er mit Freude, 36,9 Prozent mit Wut.

In die Kirche oder nicht?

Unsere Leserinnen und Leser machen es sich offenbar lieber daheim gemütlich: 59,5 Prozent gehen an Weihnachten nicht in die Kirche. Vom Rest sind 23,1 Prozent immer dabei, 17,5 Prozent sagen: „Mal so, mal so“.

Aber: Mehr als jeder Zweite findet, Weihnachten könnte etwas besinnlicher und weniger konsumfreudig ausfallen.

Wie viel Geld für Geschenke ausgeben?

Wie spendierfreudig sind die Menschen in Hannover zu Weihnachten? 9,8 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben an, mehr als 1000 Euro für Geschenke auszugeben. Umgekehrt sind es deutlich mehr. 18,9 Prozent legen maximal 50 Euro für Geschenk aus – oder zahlen gar nichts.

Von RND/kha/sap