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Aus der Stadt Polizeigewerkschaft will Pläne zum Umbau der Behörde in Hannover prüfen
Hannover Aus der Stadt Polizeigewerkschaft will Pläne zum Umbau der Behörde in Hannover prüfen
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17:13 06.03.2019
Will die Pläne zum Umbau der Polizeidirektion Hannover genau prüfen lassen: Niedersachsens GdP-Chef Dietmar Schilff. Quelle: dpa
Hannover

Die am Dienstag bekannt gewordenen Pläne zu einer umfangreichen Umstrukturierung der Polizeidirektion Hannover hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf den Plan gerufen. GdP-Landeschef Dietmar Schilff sagte der HAZ, man werde sich das geplante Vorhaben genau ansehen, um bewerten zu können, was es damit auf sich habe. „Uns geht es um die Menschen, die von einem solchen Schritt betroffen sind“, sagte Schilff.

Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe hatte gemeinsam mit Landespolizeipräsident Axel Brockmann öffentlich gemacht, dass es im Stadtgebiet künftig nur noch eine zentrale Polizeiinspektion, die Polizeiinspektion Hannover geben werden. Die Bisherigen Polizeiinspektionen Süd, Ost, West und Mitte sollen zu Polizeikommissariaten umfunktionier werden. Zudem sollen alle Verfügungseinheiten aus allen bisherigen sechs Polizeiinspektionen in einer zentralen Polizeiinspektion für besondere Dienste gebündelt werden. Sie soll, nach den Vorstellungen von Kluwe und Brockmann, ihren Sitz in Hannover haben. Auf die Beamten der Verfügungseinheiten der Polizeiinspektionen Garbsen und Burgdorf kämen so möglicherweise erhebliche Belastungen durch den Pendelverkehr zur Arbeit zu. „Wir werden mit allen Betroffenen Kontakt aufnehmen und genau analysieren, welche Folgen die Reform der Behörde für den Einzelnen hat“, sagt Schilff.

Nach Angaben von Polizeipräsident Volker Kluwe soll es durch die Umstrukturierung gelingen, mehr Beamten auf die Straße zu bringen, wenn Brennpunkte erkannt wurden oder Großkontrollen notwendig sind. Mit der Umsetzung der Umstrukturierung soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

Von tm

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