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Aus der Stadt Gibt es auf Hannovers Bus- und Bahnhaltestellen bald Pflanzen und Solaranlagen?
Hannover Aus der Stadt

Umweltschutz in Hannover: Stadt soll Dächer von Bus- und Bahnhaltestellen bepflanzen

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09:01 04.12.2019
Auf solchen Haltestellenhäuschen könnte demnächst Grün wuchern. Quelle: Moritz Frankenberg
Hannover

„Kleine Oasen“ sollen Hannovers Haltestellenhäuschen werden, zumindest auf den Dächern. Auf Initiative der CDU hat der Umweltausschuss am Montag beschlossen, die Dächer von Bus- und Stadtbahnhaltestellen zu bepflanzen. „Die Begrünung erhöht die Luftqualität und spendet vielen Insekten Lebensraum“, sagte CDU-Umweltpolitiker Maximilian Oppelt. Das Mehrheitsbündnis aus SPD, Grünen und FDP wünscht sich zusätzlich, dass die Stadt prüft, ob Fotovoltaikanlagen auf den kleinen Dächern installiert werden können. CDU-Mann Felix Semper konnte sich einen Zwischenruf nicht verkneifen: „Da ist bestimmt noch Platz für ein Windrad!“

Querelen innerhalb des Mehrheitsbündnisses

Dem Beschluss ist ein Gezerre innerhalb des Mehrheitsbündnisses vorangegangen. Die FDP wollte der Forderung der Grünen, Solardächer auf die Haltestellen zu schrauben, zunächst nicht folgen. Zu klein und damit zu unwirtschaftlich sei der Betrieb der Anlagen auf den wenige Quadratmeter großen Flächen. Man werde dem ursprünglichen CDU-Antrag zustimmen, drohten die Liberalen. Am Ende einigten sich SPD, Grüne und FDP auf einen Prüfauftrag.

Effektiver Beitrag zum Umweltschutz?

„Beides ist möglich: Begrünung und Solaranlage – das zeigen Beispiele aus anderen Städten“, sagt Grünen-Umweltpolitiker Mark Bindert. „Hannoveraner“-Vertreter Jens Böning zweifelt, ob die Bepflanzung angesichts der geringen Flächen tatsächlich einen effektiven Beitrag zum Umweltschutz leistet.

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Von Andreas Schinkel

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