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Aus der Stadt Spürhunde suchen ohne Erfolg: 16-jähriger Rollstuhlfahrer ist weiterhin spurlos verschwunden
Hannover Aus der Stadt

 Vermisster Jugendlicher in Bemerode: Spürhunde suchen ohne Erfolg: 16-jähriger Rollstuhlfahrer ist weiterhin spurlos verschwunden

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14:58 16.10.2019
Die Polizei sucht nach dem Vermissten. Quelle: dpa
Hannover

Auch nach dem Einsatz von Spürhunden gibt es weiterhin keine Spur von dem vermissten Jugendlichen aus Hannover-Bemerode. Der 16-Jährige sitzt in einem Rollstuhl und war zuletzt am Donnerstagabend in der elterlichen Wohnung an der Straße Lehmbuschfeld gesehen worden. Da sich der Junge möglicherweise in einer gefährlichen Lage befindet, hatte die Polizei am Freitag ein Foto von dem körperlich schwer beeinträchtigten Jungen veröffentlicht und die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen. Am Sonnabend konnten jetzt auch Suchhunde der Polizei keine hilfreichen Erkenntnisse liefern. „Sie haben zwar die Fährte aufgenommen, aber keine entscheidenden Spuren gefunden“, sagte Polizeisprecherin Antje Heilmann am Sonntag. Die speziell ausgebildeten Tiere waren rund um den Wohnort des Jugendlichen eingesetzt worden.

Polizei ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen

Nun sucht die Polizei weiterhin mit Hochdruck. „Wir sind jetzt mehr denn je auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen“, sagte die Polizeisprecherin. Die entscheidende Frage sei: „Ist jemandem ein Jugendlicher in einem Rollstuhl besonders aufgefallen?“ Bislang gibt es trotz umfangreicher Ermittlungen keine Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort des 16-Jährigen.

Möglicherweise befindet sich Vermisster in Lebensgefahr

Zuletzt war er am Donnerstag gegen 20.30 Uhr zu Hause bei seinen Eltern an der Straße Lehmbuschfeld gesehen worden. „Danach verliert sich seine Spur“, hatte Polizeisprecherin Heilmann bereits am Freitag berichtet. Es sei nicht auszuschließen, dass sich der Jugendliche in einer lebensbedrohlichen Situation befinde. Der 16-Jährige sitzt im Rollstuhl, weil ihm beide Beine amputiert werden mussten. An der Hand fehlen ihm alle Finger bis auf den kleinen, zudem ist er auf einem Auge blind.

Nicht die erste Suche nach dem 16-Jährigen

Laut Polizei ist es nach bisherigen Erkenntnissen nicht das erste Mal, dass der Jugendliche vorübergehend gesucht wird. Offenbar ist er trotz seiner körperlichen Beeinträchtigungen mit seinem Rollstuhl mobil. Einen Verdacht, dass er sich möglicherweise etwas antun wolle, gebe es bislang nicht. Trotzdem sind Angehörige und Ermittler in großer Sorge. Eine Suche mit einem Foto und Hunden lässt bei einem Vermisstenfall auf erhebliche Brisanz schließen.

Noch keine Spur

Laut Polizei wurden bisher nicht nur die Umgebung und alle bekannten Adressen überprüft, an denen sich der 16-Jährige aufhalten könnte. Gleichzeitig fragten die Ermittler bei allen Krankenhäusern nach dem Jungen. Er ist etwa einen Meter groß, hat schwarze Haare und braune Augen. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug der 16-Jährige eine schwarze Jeans und einen gleichfarbigen Pullover ohne Kapuze.

Anmerkung der Redaktion: Am 16. Oktober teilte die Polizei mit, dass die Leiche des 16-Jährigen im Mittellandkanal gefunden wurde.

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Von Ingo Rodriguez

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