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Aus der Stadt Aktivisten wollen Zwangsräumung verhindern
Hannover Aus der Stadt Aktivisten wollen Zwangsräumung verhindern
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00:20 23.09.2018
Die Polizei hat am Montag in Vinnhorst Amtshilfe bei einer Zwangsräumung geleistet.i Quelle: Morchner
Hannover

Die Polizei ist am Donnerstag in Vinnhorst gegen die Blockade einer Wohnung vorgegangen. Rund 20 Aktivisten hatten den Zugang zu den Räumlichkeiten am Spierenweg blockiert, um so der Gerichtsvollzieherin den Weg zu versperren. Nachdem die Demonstranten den mehrfach und freundlich vorgetragenen Aufforderungen des Einsatzleiters, die Blockade aufzugeben, nicht nachgekommen waren, trugen Polizisten die Aktivisten weg.

Eldin Sejdic bewohnt mit seiner heute neun Jahre alten Tochter seit sieben Jahren die betroffene Wohnung. Weil sich in jüngster Zeit die Beschwerden der Nachbarn über das Verhalten des jungen Vaters gegenüber seinen Mitmenschen gehäuft haben sollen, erhielt Sejdic die fristlose Kündigung. Verlassen wollte er sein Zuhause allerdings nicht. „Ich bin unschuldig und habe niemandem etwas getan“, sagt er. Nach Angaben der Polizei hat es in diesem Jahr allerdings mehrere Einsätze im Zusammenhang mit dem jungen Vater gegeben. Nach HAZ-Informationen soll es gegen Eldin Sejdic auch ein Strafverfahren gegeben haben, weil der den sogenannten Hitlergruß in der Öffentlichkeit gezeigt hatte. „Die fristlose Kündigung ist rechtskräftig“, sagt Jans Buck, der Sprecher des Amtsgerichts Hannover. Der Mieter habe nachweislich mehrfach den Hausfrieden gestört, er soll Anwohner bedroht und beleidigt haben. Mehrfach versuchte die Polizei im Verlauf des Vormittags, Eldin Sejdic davon zu überzeugen, die Wohnung freiwillig zu räumen. Doch alle Angebote, die die Vertreter der Behörde dem in Bosnien geborenen Mann machten, schlug er aus.

Die Gerichtsvollzieherin bat daraufhin die Polizei, sie bei der Zwangsräumung zu unterstützen. Nachdem die Treppe zu der Wohnung im ersten Stock des Gebäudes frei war und die Beamten die Personalien der Blockierer aufgenommen hatte, versuchte ein Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes, die Tür zu öffnen. Es gelang ihm zunächst nicht, weil die Demonstranten die Tür mit Riegeln und Holzbalken, die bis zur gegenüberliegenden Wand reichten, verbarrikadiert hatten. Erst als zwei Beamte über ein Fenster in die Wohnung eingestiegen waren und die Balkenkonstruktion entfernt, konnte der Schlüsseldienst die Tür öffnen.

Von Tobias Morchner

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