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Aus der Stadt So gedenkt Hannover der Reichspogromnacht
Hannover Aus der Stadt So gedenkt Hannover der Reichspogromnacht
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15:20 09.11.2018
In der Gedenkstätte Ahlem spricht am Freitag Regionspräsident Hauke Jagau. Quelle: jub
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Hannover

Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht stehen am Freitag und in der kommenden Woche in Hannover zahlreiche Gedenkveranstaltungen auf dem Programm.

Um 18 Uhr sprechen Regionspräsident Hauke Jagau und Michael Fürst vom Landesverband jüdischer Gemeinden in der Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, über Erinnerung und Aufklärung. Im Anschluss gibt es eine szenische Lesung aus den Eichmann-Protokollen.

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Große Konzerte

Das Festival „Chöre gegen Rechts“ des DGB-Chors wird am 10. November, 11 Uhr, in der VHS, Burgstraße 14, eröffnet. Der Europäische Synagogalchor unter der Leitung von Andor Izsák gibt am 10. November, 18 Uhr, ein Gedenkkonzert in der Marktkirche.

Eine Gedenkstunde mit Konzert steht in der Jüdischen Gemeinde in der Haeckelstraße am 11. November um 17 Uhr auf dem Programm; dabei spricht unter anderem Ministerpräsident Stephan Weil. Anmeldung bis zum 5. November unter E-Mail tova.harety.lv@gmail.com. In der Markuskirche am Lister Platz wird am 11. November um 15 und 19 Uhr das Oratorium A Child of our Time aufgeführt, zu dem Michael Tippett 1941 durch Herschel Grynszpans Attentat inspiriert wurde.

Im Großen Sendesaal des NDR gibt es am 15. November, 20 Uhr, ein Konzert mit jüdischer Musik. Es musizieren mehrere Chöre und die NDR-Radiophilharmonie. Karten gibt es ab 15 Euro unter anderem in den HAZ-Ticketshops. Der Dokumentarfilm „Das kurze, mutige Leben des Herschel Grünspan“ ist am 20. November, 19.30 Uhr, im Kommunalen Kino in der Sohienstraße zu sehen, es kommentiert Dirk Alt.

Von Simon Benne