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Aus der Stadt Renaturierung des Seelhorstgrabens geht weiter
Hannover Aus der Stadt Renaturierung des Seelhorstgrabens geht weiter
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16:00 20.09.2018
Bei den derzeitigen Arbeiten am Graben neben dem Lenzbergweg ist der geschwungene Verlauf des Bachs gut zu erkennen. Quelle: Michael Zgoll
Waldheim / Seelhorst

 Rund zweieinhalb Jahre ist es her, dass der erste von drei Bauabschnitten zur Renaturierung des Seelhorstgrabens fertigstellt werden konnte. 75 Meter hatte die Stadt am nördlichen Lenzbergweg im Einmündungsbereich zum Landwehrgraben umgestaltet, um die ökologischen Bedingungen sowie den Hochwasserschutz für das umliegende Kleingartengebiet zu verbessern. Nun haben die Arbeiten für den zweiten, 185 Meter langen Bauabschnitt bis zur Brücke der Güterumgehungsbahn begonnen. Der Seelhorstgraben wird in Breite und Tiefe aufgeweitet, es werden neue Pflanzen gesetzt und die Holzbrückchen zu den einzelnen Grundstücken gegen neue Konstruktionen ausgetauscht.

So sieht der bereits 2019 fertiggestellte erste Bauabschnitt heute aus - der Graben ist vollständig im Grün verschwunden. Quelle: Michael Zgoll

Die Verbreiterung des Grabenprofils soll nicht nur einem verbesserten Hochwasserschutz dienen, sondern auch den Lebensraum für Pflanzen und Tiere verbessern. Nach Angaben der Stadt kostet die Renaturierung des Bachlaufs in diesem zweiten Abschnitt 98.000 Euro. Beendet werden sollen die Arbeiten bis spätestens Mitte Oktober.

Ein großes Fragezeichen steht – wie schon seit Jahren – hinter der Umgestaltung des dritten Bauabschnitts zwischen Bahnbrücke und Siegelweg, der mit Abstand am längsten ist. Nach wie vor ist es der Verwaltung nicht gelungen, alle am Rand des Lenzbergwegs gelegenen Parzellen zu erwerben. „Die Stadt steht in Verhandlungen, ein Zeitpunkt für den Grunderwerb lässt sich derzeit nicht nennen“, teilte Pressesprecher Dennis Dix mit. Die entsprechenden Flächen befinden sich im Besitz von Einzelpersonen und Erbengemeinschaften. Schon vor zwei Jahren hatte es geheißen, dass die Preisvorstellungen von Privateigentümern und Stadt weit auseinanderklaffen.

Auch die Holzbrückchen zu den Grundstücken werden erneuert. Quelle: Michael Zgoll

Überbewerten darf man die Renaturierung des Seelhorstgrabens bezüglich des Hochwasserschutzes aber eh nicht. Nach den starken Regenfällen im vergangenen Sommer standen etliche Gärten und Lauben in der näheren Umgebung wieder einmal unter Wasser. Die Umgestaltung des Bachlaufs, selbst wenn sie irgendwann einmal abgeschlossen ist, werde zwar zu einer Verbesserung des Wasserabflusses führen, hatte die Verwaltung dem Bezirksrat Döhren-Wülfel im August 2017 mitgeteilt. Doch könne auch dann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei heftigen Niederschlägen weiterhin zu Überschwemmungen komme. Dies hängt mit dem Geländeprofil im Grenzgebiet der Stadtteile Waldheim und Seelhorst zusammen: Die Grundstücke links und rechts des Lenzbergwegs liegen in einer Senke, die schon immer Feuchtwiesencharakter besaß. Erschwerend hinzu kommen, so die Stadt, generell hohe Grundwasserstände sowie ein wenig durchlässiger Untergrund.

Von Michael Zgoll

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