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Aus der Stadt Stadt verbietet Abriss der alten Conti-Gebäude – das sagen HAZ-Leser zu der Entscheidung
Hannover Aus der Stadt

Wasserstadt: Stadt untersagt Abriss der alten Conti-Gebäude – das sagen HAZ-Leser zu der Entscheidung

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16:19 17.08.2019
Die denkmalgeschützten Altbauten auf dem ehemaligen Conti-Gelände werden nicht abgerissen. Quelle: Moritz Frankenberg
Hannover

Um die historischen Gebäude auf dem ehemaligen Conti-Gelände gibt es schon lange Streit. Seit Jahren verfallen sie, und es stellt sich auch die Frage, wie viel Gift in den alten Gemäuern schlummert. Aber: Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Bauunternehmer Günter Papenburg entwickelt auf der alten Industriebrache das Wohngebiet Wasserstadt, eines der größten Neubaugebiete der Stadt. Er will die Ruinen abreißen, aber die Stadt Hannover hat seinen Antrag abgelehnt. Papenburg sei es nicht gelungen, darzulegen, dass der Erhalt der Backsteinbauten für ihn wirtschaftlich unzumutbar wäre. HAZ-Leser diskutieren die Entscheidung auf Facebook – eine Auswahl:

Wer gewährleistet die Sicherheit?

Ich finde es gut, dass die Gebäude erhalten bleiben sollen. Ich frage mich aber, wer soll die Sicherheit der Ruinen gewährleisten? Mittlerweile sind die Dächer hin, und vieles andere liegt auch in Schutt und Asche. Vollentkernen und innen neu aufbauen wird sicher zu teuer sein. Marc Semmler

Die beiden Alt-Gebäude verfallen seit Jahren. Quelle: Moritz Frankenberg

Denkmalschutz vollkommen übertrieben

Der Denkmalschutz ist doch mittlerweile vollkommen übertrieben, nahezu willkürlich in seiner Auslegung durch die Behörden und ein einziger Kostentreiber, ganz abgesehen von der schieren Anzahl von Bauwerken, die zu Denkmälern erhoben werden. Jörg Parnet

Weniger Vorgaben, mehr Wohnraum

Städtebauliche Sonderzone und experimentellen Städte- und Wohnungsbau erlauben. Vereinfachte Vorschriften zum Beispiel an Energieverordnungen etc. und mehr den Fokus auf konsequent nachhaltige Materialien, Wohnen/Arbeiten auf dem Wasser oder ökologische Planung, soziale Wohnformen legen. Weniger Vorgaben, mehr Wohnraum für mehr Menschen. Stefan Rose

Investieren muss man so oder so

Das Gebäude könnte zumindest wie die Beelitz-Heilstätten gesichert werden. Oft würde es schon genügen vier bis fünf Stockwerke zu öffnen. Klar: Investieren muss man bei den Sicherheitsauflagen so oder so. Doch ich denke es würde viele Besucher anziehen. Manuel Tunnler

Einfluss des Denkmalschutzes ist gut

Leider hat der Denkmalschutz in der Nachkriegszeit nicht soviel Einfluss gehabt, sonst wäre Hannover heute genauso schön wie Leipzig oder Dresden. Jürgen Webering

So entsteht nicht noch mehr überteuerter Wohnraum

Super. So wurde erfolgreich verhindert, dass wieder nur völlig überteuerter Wohnraum entstehen kann, den sich keiner leisten kann. Michael Schöner

Der Wasserstadt-Blog

Im Norden Limmers entsteht Hannovers neues Wohnquartier: Bis zu 3500 Menschen sollen in der zukünftigen Wasserstadt leben. Die HAZ begleitet das Projekt über Jahre – vom Bagger bis zum Einzug. Alle Neuigkeiten und Infos erfahren sie auf dem HAZ-Blog zur Wasserstadt. Hier können Sie sich auch zu einem Newsletter anmelden.

Soll die Ruine von selbst zusammenfallen?

Was will man damit erreichen, dass die Ruine von alleine zusammen fällt? Dann sollen die Denkmalschützer das Ding wieder so herrichten das es vernünftig aussieht! Alex White

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Bleibt dann halt bis zum totalen Verfall so stehen und wird dann abgerissen. Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben. Da wird es schon Möglichkeiten geben den Verfall zu beschleunigen. Oliver Meyer

(Hinweis: Veröffentlichungen in dieser Rubrik sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Wollen auch Sie sich an der Diskussion beteiligen? Dann schreiben Sie uns doch einen Leserbrief !)

Von red

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