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Aus der Stadt Weihnachtsmarkt Hannover: So gut wie keine Taschendiebstähle und weiteren Straftaten
Hannover Aus der Stadt

Weihnachtsmarkt Hannover: So gut wie keine Taschendiebstähle und weiteren Straftaten

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19:01 23.12.2019
Auch in diesem Jahr zeigte die Polizei wieder deutlich Präsenz auf den Weihnachtsmärkten in Hannover. Quelle: Peer Hellerling
Hannover

Der Weihnachtsmarkt in Hannover hat laut Stadt in diesem Jahr 1,85 Millionen Besucher verzeichnet – und die Zahl der Taschendiebstähle und anderen Straftaten fällt im Verhältnis dazu äußerst gering aus. Wie die Polizei am Montag auf HAZ-Anfrage mitteilte, registrierten die Beamten zwischen dem Auftakt des Marktes am 25. November und dem 20. Dezember, also vergangenem Freitag, nach ersten Zählungen nicht einmal 20 Delikte. Der Weihnachtsmarkt ist am Sonntag zu Ende gegangen. Vom letzten Wochenende gibt es noch keine Daten.

Neun Taschendiebstähle, acht weitere Straftaten

Laut Behördensprecher André Puiu gab es bis Freitagabend neun Taschendiebstähle, am 11. Dezember wurden zwei mutmaßliche Täter festgenommen. Bei den weiteren Straftaten registrierte die Polizei sogar nur acht Delikte, darunter je zwei Körperverletzungen und Sachbeschädigungen, darüber hinaus wurde etwa Holz an einem Glühweinstand entwendet. Außerdem zeigte laut Puiu ein Betrunkener den Hitlergruß, und in einem Fall hatten Unbekannte versucht, in eine Marktbude einzubrechen. „Aus polizeilicher Sicht ist der Weihnachtsmarkt auch angesichts der vielen Besucher sehr ruhig und friedlich verlaufen“, sagt der Polizeisprecher. Zum Vergleich: 2017 registrierte die Polizei noch 76 Delikte, darunter 16 Taschendiebstähle. Jüngere Zahlen liegen nicht vor.

Sperrung des Posttunnels ein Erfolg

Laut Stadt führte die Sperrung des Posttunnels an den Adventswochenenden zu einer deutlichen Entspannung der Situation am Ernst-August-Platz. Quelle: Peer Hellerling

Auch die Stadt zieht eine positive Bilanz, was die erstmalige Sperrung des Posttunnels an den Adventswochenenden angeht. „Die Maßnahme hat zur Entspannung am Ernst-August-Platz beigetragen“, sagt Sprecher Dennis Dix. Am letzten Dezember-Wochenende wird nun noch einmal gesperrt. Ob das Verfahren 2020 wiederholt wird, könne die Stadt allerdings frühestens nach der endgültigen Auswertung im Januar sagen, betont Dix.

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Von Peer Hellerling

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