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Aus der Stadt Ernst August freut sich über gescheiterten Marienburg-Verkauf
Hannover Aus der Stadt Ernst August freut sich über gescheiterten Marienburg-Verkauf
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17:15 06.03.2019
Ernst August Prinz von Hannover Quelle: Jochen Lübke
Hannover

Der mit seinem Sohn zerstrittene Ernst August Prinz von Hannover ist froh, dass ein Verkauf von Schloss Marienburg für einen Euro vom Tisch ist. Durch den „Doch-Nicht-Verkauf“ könne möglicherweise eine gerichtliche Auseinandersetzung vermieden werden, ließ das Welfenoberhaupt am Mittwoch mitteilen. Allerdings halte er an seinen Rückübertragungsansprüchen fest.

Sanierung kostet 27,2 Millionen Euro

Ernst August junior hatte mit Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler (CDU) den Verkauf des Welfen-Stammsitzes an die öffentliche Hand ausgehandelt. Nach dem Einspruch von Ernst August senior legte das Land den Deal auf Eis. Jetzt visiert der Junior die Gründung einer Stiftung an, um das marode Schloss und sein Inventar dauerhaft zu erhalten. Die Sanierungskosten von 27,2 Millionen Euro wollen sich Bund und Land teilen.

„neuerliches Debakel verhindern“

Der Mitteilung zufolge will Ernst August senior auch künftig Lösungsvorschläge für die Marienburg daran messen, ob sie „eine Zerstückelung und den Ausverkauf der familiären Kulturgüter befürchten“ lassen. Er gehe davon aus, dass sowohl sein Sohn als auch die Landesregierung ihn bei allen künftigen Gesprächen rechtzeitig und vollumfänglich miteinbeziehen, „um ein neuerliches Debakel zu verhindern“.

Von lni/RND

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