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Aus der Stadt Charles Knie gastiert mit Raubtieren und Motorrädern
Hannover Aus der Stadt Charles Knie gastiert mit Raubtieren und Motorrädern
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00:22 22.03.2019
Raubtierdompteur Alexander Lacey mit Tiger Kashmir. Quelle: Nancy Heusel
Hannover

Fünf Motorradfahrer in einer Stahlkugel mit nur 4,4 Meter Durchmesser, 13 Löwen und Tiger in der Manege, aber auch ein Show-Ballett und ein neunköpfiges Orchester: Von Mittwoch an gastiert der Zirkus Charles Knie auf dem Schützenplatz in Hannover, zum ersten Mal seit drei Jahren. Und Zirkusdirektor Sascha Melnjak verspricht eine sinnliche und gefühlvolle Show mit gleichzeitig viel Nervenkitzel.

Windböen in Hannover störten beim Aufbau

Hannover ist für den Zirkus Charles Knie die erste Station der Saison nach der Premiere in Einbeck, wo das Unternehmen seinen Sitz und sein Winterquartier hat. Deshalb haben sich die Mitarbeiter auch ein bisschen Zeit mit dem Aufbau des Zeltes mit 1440 Plätzen gelassen. „Normalerweise dauert das 8 Stunden“, berichtet Melnjak. Am Montag hatten heftige Windböen gestört, außerdem bräuchten die teils neuen Mitarbeiter noch ein wenig Übung.

Programm mit Nervenkitzel und Sinnlichkeit

Melnjak selbst stammt nicht aus einer Zirkusfamilie: Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann hatte vor rund zehn Jahren das Unternehmen von Charles Knie übernommen. „Knie wollte sich einen Kindheitstraum erfüllen und nach Australien auswandern und ich wollte mir einen Kindheitstraum erfüllen und einen Zirkus leiten“, berichtet der Zirkusdirektor.

Star des Programms ist der Raubtierdomteur Alexander Lacey. Der Brite gilt in der Zirkusszene als Star, er wurde beim Internationalen Circusfestival von Monte Carlo für seine Nummer mit 13 Tigern und Löwen ausgezeichnet. Zuletzt war er sechs Jahre mit dem größten Zirkus der Welt in den USA unterwegs.

Tierschutz ist dem Zirkusdirektor besonders wichtig

Besonderen Wert legt Melnjak auf den Tierschutz. „Ich bin selbst ein großer Tierfreund“, sagt er. „Ich würde nie Zirkus machen, wenn ich nicht wüsste, dass es den Tieren gut geht. Und stolz präsentiert hinter dem Zirkus die Auslaufflächen für Tiger und Löwen sowie die anderen Tiere, wie Emus, Zebras und Kängurus.

„Wir können dafür bürgen, dass es den Tieren gut geht“, betont er. Im übrigen sei ein Zirkus der am besten kontrollierte Tierhaltungsbetrieb, sagt Melnjak. Die Haltung der Zirkusbetriebe werden an allen 47 Orten der diesjährigen Saison kontrolliert. Zudem sei sein Zirkus sehr transparent. „Es gibt für Behörden und Besucher keine geschlossenen Türen.“

Mittwoch ist im Zirkus Familientag

Zirkus Charles Knie gastiert vom Mittwoch, 20. März bis zum Montag, 1. April, in Hannover. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 16 Uhr und um 19.30 Uhr,an den Sonntagen um 11 und um 15 Uhr, am 1. April entfällt die Abendvorstellung. Der Eintritt kostet zwischen 15 und 36 Euro für Erwachsene und zwischen 12 und 31 Euro für Kinder. Am Mittwoch, 20. und 27. März ist Familientag, dann kostet der Eintritt auf allen Plätzen nur 10 Euro (Loge: 15 Euro). Zirkus-Karten gibt es im HAZ-Ticketshop und unter der Telefonnummer (0171) 9462456.

Für Sonnabend, 23. April lädt der Zirkus zum Tag der offenen Tür. Zwischen 11 und 13 Uhr gibt es eine kommentierte Raubtierprobe, ein Konzert des Zirkusorchesters und einen Artistenworkshop für Kinder. Der Eintritt ist frei.

Von Mathias Klein

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