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Aus der Stadt Polizei Hannover geht gegen illegal umgebaute Autos vor
Hannover Aus der Stadt

Zu laute Motorengeräusche: Polizei geht gegen illegal umgebaute Autos vor

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16:45 20.05.2019
Immer wieder werden von Autofahrern Teile der Abgasanlagen umgebaut, um lautere Motorengeschäusche zu ermöglichen. Quelle: dpa
Hannover

Die Polizeidirektion Hannover will künftig noch gezielter als bisher gegen unnötig laute Motorengeräusche und illegal umgebaute Abgasanlagen von sogenannten „Autoposern“ vorgehen. Bei einer Kontrolle in der Innenstadt haben Beamte am Sonnabendnachmittag vor allem auf eine auffallende Lärmbelästigung von Fahrzeugen geachtet und dabei insgesamt elf „PS-Protze“ gestoppt.

Betriebserlaubnis wegen illegaler Umbauten erloschen

Bei sieben der angehaltenen Autos wurden laut Polizei Verstöße wegen unnötigen Lärms registriert. Die Betriebserlaubnis dieser Wagen war sogar wegen nicht genehmigter Umbauten erloschen. Zwei dieser Autos fielen den Beamten wegen ihrer ungewöhnlich lauten Geräusche auf, die durch manipulierte Abgasanlagen ausgelöst wurden. Nach Angaben der Polizei erwartet die Halter der sieben Fahrzeuge jetzt ein Bußgeld wegen begangener Ordnungswidrigkeiten. Es sei ihnen jedoch erlaubt worden, mit ihren Wagen die Fahrt fortzusetzen, um umgehend einen Rückbau der nicht genehmigten Umbauten zu veranlassen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Ein Auto wird abgeschleppt

Bei einem weiteren Fahrer griffen die Beamten härter durch: Ihm sei die Weiterfahrt untersagt worden, weil sein Auto schon eine Woche zuvor mit erloschener Betriebserlaubnis aufgefallen war. „Seine Zulassungsbescheinigung und die Autokennzeichen wurden beschlagnahmt. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden“, berichtete ein Polizeisprecher.

Bei der Kontrolle am Sonnabend wurden zudem drei Tempoverstöße verzeichnet und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. In einem Fall war ein Autofahrer innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit Tempo 78 anstatt der erlaubten 50 Stundenkilometer erwischt worden.

Verbotenes Rennen

Darüber hinaus ermittelt die Polizei nun auch noch wegen eines verbotenen Fahrzeugrennens. Ein 29-jähriger Autofahrer hatte am Sonnabendnachmittag einen geliehenen Ford Mustang mit eingetragenen 450 PS derart stark beschleunigt, dass das Fahrzeugheck im Tunnel der Lister Meile leicht ausbrach. Kurze Zeit später habe er dies auf der Fernroder Straße wiederholt, teilte die Polizei mit. Der Führerschein des 29-Jährigen sei deshalb beschlagnahmt worden.

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Von Ingo Rodriguez

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