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Aus der Stadt So können Hannoveraner ihre Traumstadt bauen
Hannover Aus der Stadt So können Hannoveraner ihre Traumstadt bauen
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00:15 22.08.2018
Maren Fröhlich aus dem Fachbereich Planen und Stadtentwicklung setzt spaßeshalber ein neues Gebäude auf den Trammplatz – der Oberbürgermeister sieht’s mit Interesse. Quelle: Frank Wilde
Hannover

 Seit diesem Wochenende können Hannoveraner ihre Heimatstadt noch genauer unter die Lupe nehmen. Sie können in Windeseile neue Gebäude auf Plätze und in Hinterhöfe stellen. Oder sie schauen einmal nach, wie hoch ihr eigenes Wohnhaus ist und wie viele Geschosse es hat. „Hannover 3D“ heißt das Gratis-Programm, das man sich auf dem heimischen Computer unter der Internetadresse www.hannover-3d.de herunterladen kann; übergreifende Informationen findet man unter www.hannover.de/3d. Die virtuelle Erkundung der Stadt funktioniert auch mit Tablet oder Handy. „Diese Simulation steht nun allen Bürgern zur Verfügung, nicht mehr nur Stadtplanern oder professionellen Nutzern aus der Wirtschaft“, sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok. Auf einem Rundgang anlässlich des Tags der offenen Tür im Rathaus ließ er sich von Maren Fröhlich, Bereichsleiterin Geoinformation im Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

Die Benutzer können drei Modi wählen

Grundsätzlich kann der Nutzer zwischen drei Modi wählen: einer skizzenhaften Darstellung aller hannoverschen Gebäude, einer fotografischen Schrägluftansicht sowie einer zweidimensionalen Draufsicht in Fotoform. Die skizzenhafte Darstellung ermöglicht besonders viele Einstellungen: Man kann den Betrachtungswinkel verändern und sich den Schattenwurf von Gebäuden betrachten, je nach Jahres- und Tageszeit. Die Luftbilder, die den fotografischen Abbildungen zugrunde liegen, hat die Verwaltung selbst fertigen lassen. Sie zeigen Hannover im Frühjahr 2017 sowie im Sommer 2017.

Das neue Programm Hannover 3D zeigt auch die Schattenseiten der Stadt

Außerdem, das demonstrierte Maren Fröhlich im Bürgersaal des Rathauses, kann man eigene Gebäudekörper zeichnen und an beliebige Plätze stellen. „So etwas ist natürlich für Fachleute, die die Verschattung von Häusern aufgrund eines geplanten Neubaus prüfen wollen, besonders interessant“, erläuterte die Expertin. Doch auch Menschen mit Spieltrieb können Hannover am heimischen Rechner nun nach ihren eigenen Vorstellungen umgestalten – und beispielsweise den Steintorplatz mit Hochhäusern zupflastern. Wer allerdings hofft, auf den fotografischen Darstellungen sonnenbadende Schönheiten auf Balkonen oder in Reihenhausgärten entdecken zu können, dürfte enttäuscht werden. „Das Programm ist datenschutzkonform“, erläuterte Fröhlich, „und wer ganz nah an ein Objekt heranzoomt, kann nichts mehr erkennen.“

Von Michael Zgoll

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