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Aus der Stadt Frühstückscafé: Zweites Seven Sundays kommt neben das Mezzo
Hannover Aus der Stadt

Zweites Seven Sundays Hannover kommt neben das Mezzo in der Oststadt

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11:43 14.01.2020
Steht leer: Die ehemalige Bar Auszeit in der Friesenstraße 15. Nun soll bald ein Seven Sundays einziehen. Quelle: Google-Maps
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Hannover

Seit Juni ist die Auszeit-Bar in der Friesenstraße geschlossen – jetzt will das Team des Frühstückscafés Seven Sundays dort seine zweite Hannover-Filiale einrichten. Der Umbau hat sich verzögert. Eigentlich war von Herbst die Rede, jetzt soll „voraussichtlich März“ eröffnet werden. „Wir haben diesen Termin fest im Visier und hoffen sehr, dass das klappt“, sagt Mitgeschäftsführer Marco Fernandes. „Wir haben in den vergangenen Monaten gelernt, dass man sich gedulden muss.“

The Seven Sundays schlug in Hannover gut ein

Den ganzen Tag lang Frühstücksangebote: In Hannover schlug das Konzept nach der Eröffnung im Sommer 2018 gut ein. Nur 20 Sitzplätze bietet der kleine Laden The Seven Sundays in der Osterstraße, und die sind eigentlich immer gut gefüllt – und sogar im Winter sitzen die Leute draußen. Die Idee, jeden Tag zum Sonntag zu machen und mit ausgiebigem Frühstück zu locken, hat auch den HAZ-Kostprobenkritiker überzeugt: Er vergab acht von zehn Punkten für das eigentlich sehr reduzierte Angebot.

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Weitere Filiale in Düsseldorf eröffnet

Inzwischen ist das Geschäftsführerteam gewachsen: Zu Marco Fernandez und Efthimios Eleftheriadis ist Ilter Tekkal hinzugestoßen, außerdem wurde eine Niederlassung in Düsseldorf, 400 Meter vom Rhein entfernt, eröffnet. Aktuell sind alle drei Chefs dort, „Probekochen für die neue Filiale“, wie Fernandes sagt.

Den ganzen Tag lang frühstücken: Das Seven Sundays von Efthimios Eleftheriadis in der Osterstraße bietet unter anderem Pancakes mit Beeren und Eggs Benedict an. Quelle: Irving Villegas (Archiv)

Nun also kommt die dritte Sonntagsdependance, direkt neben dem Mezzo im Raschplatz-Pavillon. Die Kernsanierung der ehemaligen Auszeit-Bar aber scheint aufwendig, weil die jahrelange Nutzung als Raucherkneipe nicht nur optische Veränderungen nötig macht. Geschäftsführer Fernandes aber verspricht einen Überraschungseffekt. „Die alte Auszeit war sehr düster und verraucht – viele Leute werden staunen, wie hell unser neues Konzept wird.“

Beibehalten werden die Sunday-Macher das dreigeteilte Innere mit zwei Podesten. „So ist man zwar in einem Raum, aber auf verschiedenen Ebenen“, sagt Fernandes.

Das Mezzo? Keine Konkurrenz

Vor der Konkurrenz zum Mezzo haben sie „Respekt, aber keine Angst“. Die Pavillon-Gastronomie sei „eine echte Institution in Hannover“, sagt Fernandes: „Wir wollen mit denen nicht konkurrieren, sondern selbstbewusst etwas Eigenständiges machen.“

Für die Seven-Sundays-Macher werden mit dem neuen, zusätzlichen Standort auch die Wege kürzer. Ihre Verwaltung sitzt in der Friesenstraße 49. Von dort aus sind es nur wenige Schritte zum Weißekreuzplatz.

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Von Conrad von Meding