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Aus der Stadt Zwölf Jahre ohne Führerschein: Sprinterfahrer von der Polizei erwischt
Hannover Aus der Stadt Zwölf Jahre ohne Führerschein: Sprinterfahrer von der Polizei erwischt
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18:12 15.04.2019
Der Sprinter des Mannes war den Kontrolleuren aufgefallen, weil er abgefahrene Reifen hatte. Quelle: Heidrich
Hannover

Beamte der Autobahnpolizei, des Zolls und Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamtes haben am Montag zahlreiche Paketzusteller kontrolliert. Die Kontrollen fanden an der Autobahn 2, an der Bundesstraße 443 in Laatzen und an den Schnellwegen in und um Hannover statt. Dabei kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 92 Fahrzeuge und ahndeten 20 Verstöße. Unter anderem stießen sie auf einen 34-jährigen Mann, dessen Fahrerlaubnis bereits vor zwölf Jahren erloschen war, der aber dennoch regelmäßig als Fahrer quer durch die Republik unterwegs ist.

Fahrer hat seit zwölf Jahren keinen Führerschein

Der Sprinterfahrer und sein 28 Jahre alter Beifahrer war nur deswegen in die Kontrolle auf dem Parkplatz Varrelheide geraten, weil den Beamten der Wagen auf der Autobahn aufgefallen war. Das Fahrzeug hatte abgefahrene Reifen. Deshalb winkten die Polizisten das Fahrzeug von der Strecke. Bei der Kontrolle stellten sie überrascht fest, dass der Mann seit zwölf Jahren nicht mehr auf deutschen Straße Auto fahren darf, weil seine Fahrerlaubnis im Jahr 2007 erloschen war. Der Grund dafür ist bislang nicht bekannt. Im Verlauf der Kontrolle ergab sich zudem der Verdacht, dass der 34-Jährige und sein Begleiter unter dem Einfluss von Drogen gefahren sein könnte. Ein Schnelltest vor Ort bestätigte die Annahme. Ein Arzt nahm beiden Männern vor Ort eine Blutprobe ab.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen werden die Einsatzkräfte nun versuchen herauszufinden, wie oft und auf welchen Strecken der 34-Jährige ohne Führerschein im Bundesgebiet unterwegs gewesen ist. „Jede einzelne Fahrt, die nachgewiesen werden kann, stellt eine Straftat dar“, sagt Behördensprecher Mirco Nowak. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinfluss.

Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte 20 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht und acht Verkehrsvergehen. Drei Paketboten arbeitete ohne erforderliche Genehmigung, bei einem weiteren besteht der Verdacht der Scheinselbstständigkeit. In einem weiteren Fall überprüfen die Beamten, ob sich ein Fahrer möglicherweise illegal in Deutschland aufhält. Zudem hatte einer der Paketfahrer einen offenen Haftbefehl. Er konnte seine Fahrt erst fortsetzen, nachdem er die noch offene Rechnung in Höhe von 119 Euro beglichen hatte. Die Polizeidirektion hat angekündigt, auch in Zukunft Kontrollen bei Paketfahrern vornehmen zu wollen.

Von Tobias Morchner

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