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Hannover Das erwartet die Besucher auf der Abf 2019
Hannover Das erwartet die Besucher auf der Abf 2019
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07:43 31.01.2019
Mit dem Dachzeltbus lassen sich fremde Länder auf eine ganz besondere Art entdecken.
Mit dem Dachzeltbus lassen sich fremde Länder auf eine ganz besondere Art entdecken. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Noch bis zum Sonntag, den 3. Februar, können sich Besucher auf Hannovers Freizeitmesse Abf die neusten Trends und Erfindungen in Sachen Camping, Sport und Hobbys anschauen. Wer sich durch die fünf Hallen treiben lässt, vorbei an über 800 Ausstellern, bekommt vor allem eins: Lust auf Urlaub. Parallel finden die BIG, die Autotage und ab Freitag die Heimtiermesse statt.

Ausprobieren oder einfach anschauen – auf der Freizeitmesse geht beides.

Partnerland ist in diesem Jahr Australien und Stände rund um den roten Kontinent warten auf die Besucher gleich in der ersten Halle. Wer schon einmal für den Ausflug an das Great Barrier Reef üben will, kann auf der Messe in einen mit 40.000 Liter Wasser gefüllten Container steigen und ein „Schnuppertauchen“ machen, wie es Andrea Schumacher vom Tauchcenter Magdeburg nennt, von dem das ungewöhnliche Becken stammt.

Wenige Stände weiter hat sich ein Unternehmen aus Hamburg mit seinem Dachzeltbus aufgestellt – ein ausgebauter LKW mit 12 Zelten auf dem Dach, Sitzen im Inneren, einer Küche im hinteren Bereich des Autos und Reiseutensilien verteilt in Boxen und Regalen. Mit bis zu 24 Urlaubern reisen die Veranstalter so zum Beispiel durch Marokko, Istanbul oder Skandinavien. „In diesem Jahr machen wir etwa 30 Fahrten“, sagt Frank Harder von Daltus, der seit 1989 als Veranstalter dabei ist. Es gebe viele Stammgäste. „Einige fahren tatsächlich seit 30 Jahren mit.“

Von Sleeperoo bis Tiny Traveling

Wer es luxuriöser haben möchte, ist am Stand gegenüber richtig. Karen Böhnert und ihr Team von Sleeperoo stellen würfelförmige Zelte mit Kunststoffrahmen an Orten auf, an den sonst niemand schlafen kann – auf dem Dach eines Hotels, auf einer Seebrücke, in einem Möbelhaus oder in einem Alpaka-Gehege zum Beispiel. Etwa dreißig dieser Schlafplätze sind gerade an ungewöhnlichen Orten in Deutschland aufgestellt. Jeweils ein halbes Jahr stehen die Zelten dann dort. Für 120 bis 240 pro Nacht können Besucher darin nächtigen.

Beim Camping wird das so genannte Tiny Traveling immer beliebter, also sich der Umwelt zuliebe einzuschränken und den Verbrauch zu reduzieren. Das muss aber nicht mit mangelndem Komfort zusammenhängen, weiß Patrick Nüske von der Hamburger Firma Wheel House. Für 13.000 bis 85.000 Euro können sich Käufer ihren stylischen Wohnanhänger zum Beispiel aus recyclebaren Materialien herstellen lassen.

Vom Polizeiauto mit Flügeltüren bis zum Yoga-Paddelbrett

Halle 23 widmet sich den aktuellsten Autos vom Kleinwagen bis zum SUV. Auch E-Sports und Tuning sind hier ein Thema. Der ADAC wirbt mit einem umgebauten Polizeiauto, das unter anderem mit Flügeltüren Eindruck schindet, für ein legales und sicheres Aufrüsten seines Wagens. Nebenan geht es kaum sicherer: Besucher können hier ihr Talent beim Fahren eines Rennautos unter Beweis stellen – als Computerspiel auf sich bewegenden Sitzen.

Der neuste Trend für Sportler kann in Halle 27 ausprobiert werden. Bereits vergangenen Sommer waren Stand-Up-Paddling-Bretter auf nahezu jedem See zu sehen. Rasmus Angenendt vom Surfers Paradise sagt: „Das ist eine gute Alternative zu Sportarten, die die Knie sehr belasten, wie zum Beispiel Joggen.“ Und wer es noch sportlicher will, kann sogar ein Yoga-Paddelbrett kaufen. Auf dem Brett könne man alle Muskelgruppen trainieren und sich gleichzeitig auf dem Wasser entspannen. „Das scheinen viele Leute zu genießen“, sagt Angenendt.

Weitere Infos gibt es hier.

Von Lisa Neugebauer

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